Ein Buchgeschenk für Bürgermeister Fritz Link hat der Kneippbund Baden-Württemberg mitgebracht (von links): Iris Smetaczko und die stellvertretende Landesvorsitzende Doris Fritz (beide Mitarbeiter der Geschäftsstelle), Bürgermeister Fritz Link, Schatzmeister Bernhard Steinhart, die Landesvorsitzende Heidi Thies, Sportwissenschaftler Joachim Auer, Schriftführerin Julia Niepmann-Eisenlauer und Badearzt Hans-Georg Eisenlauer. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Kneippbund: Landesvorsitzende Heidi Thies lobt Gemeinde / Am 30. April Kindergarten Weiler zertifiziert

Von Hans-Jürgen Kommert

Leuchtende Augen hatte die Landesvorsitzende Baden-Württemberg im Kneippbund, Heidi Thies. "So etwas wie das Curavital gibt es wohl nur hier", schwärmte sie ihren Mitstreitern vom Landesvorstand vor, Bürgermeister Fritz Link nahm dies mit Freude zur Kenntnis.

Königsfeld. Das Curavital als Kneipp-Wellness-Oase sei mit einer der Gründe, weshalb die erste Jahrestagung des Landesvorstands im südbadischen Kneippkurort stattfinde, klärte sie auf. In dieser Tagung würden die Weichen für das laufende Geschäftsjahr gestellt. Link stellte fest, dass der Kurort in diesem Jahr Kneipp in den Vordergrund stellen werde, da Königsfeld seit 40 Jahren dieses Prädikat trage. Als Vorsitzender des Baden-Württembergischen Bäderverbands stelle er an die Politik die Forderung, dass künftig offene Kneipp-Kuren wieder Pflichtaufgabe der Krankenkassen werden sollten. Dies ei in Königsfeld auch kein Problem da man einen Kneipp-Bademeister sowie einen Badearzt habe. Keine andere Einrichtung verfüge über diesen Charakter, auch die Verwaltung stehe voll hinter dieser Einrichtung.

Wasser auf die Mühlen des Bürgermeisters goss die Landesvorsitzende: Am 30. April werde in Weiler der Kindergarten als Kneipp-Kindergarten zertifiziert. Dies sei auch für Schulen möglich, in der Regel seien das Grundschulen, klärte Thies auf. Zum Thema Gesundheit zähle die diesjährige Kampagne des Kneippbundes. Mit dem Sportwissenschaftler Joachim Auer habe man einen Spezialisten gefunden, der ein Konzept für Kneippanwendungen als Einrichtung des betrieblichen Gesundheitsmanagements mitgebracht habe – der diesjährige Schwerpunkt des Kneippbundes.

Selbstverständlich würden aber weiterhin Schulen und Kindergärten auf deren Wunsch geschult und zertifiziert. Im vergangenen Jahr sei in Friesenheim erstmals ein Seniorenheim zertifiziert worden – "nicht nur die Bewohner stellen eine Verbesserung fest, auch die Mitarbeiter profitieren davon", wusste sie. Kneipp sei eine besondere Sache und absolut sozialverträglich, denn die finanziellen und zeitlichen Aufwendungen hielten sich absolut im Rahmen. Auer habe sogar einen "Kneipp-Führerschein" entwickelt.

Heidi Thies (Telefon 07551/308570 oder Email Heidi.Thies@kneippbund-bw.de) wies darauf hin, dass sie jederzeit ansprechbar sei für Schulen, Kindergärten oder Betriebe. Auch die Ortsvorsitzende Birgitt Merkel (Telefon 07721/908010 oder Email b.merkel@kneippverein-vill-kfeld.de) könne man ansprechen. "Wir und Kneipp wollen den Menschen einen Weg zeigen, eigenverantwortlich mit ihrem Körper umzugehen. Dazu gibt es viel zu tun", so die Vorsitzende. Stolz sei man auf die Einstufung der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe.

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