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Königsfeld Maskenpflicht ist nicht überall umzusetzen

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Die Zinzendorfschulen liegen zentral und grenzen an öffentliche Fußwege. Auf Letzteren soll keine Maskenpflicht herrschen, wenn es nach Bürgermeister Fritz Link geht. Vielmehr sollten beispielsweise Eltern, die ihre Kinder abholen, Masken tragen. Foto: Ginter

Ab sofort gilt im Schwarzwald-Baar-Kreis unter anderem eine Maskenpflicht 50 Meter rund um Schulen. Wie setzt man diese Regelung von der Theorie in die Praxis um, wenn sich Schulen mitten im Ort befinden und beispielsweise viel genutzte Fußwege daran angrenzen? Lesen Sie in unserem (SB+)Artikel, wie die Gemeinde mit solchen Fragen umgeht.

Königsfeld - Strengere Regeln bei Besuchen in Altersheimen, verstärkte Maskenpflicht, stärker eingeschränkte Kontakte: Nachdem der Landkreis mit sofortiger Wirkung am Freitag eine Allgemeinverfügung erlassen hat, sind nun die Kommunen am Zug.

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Einzelne Maßnahmen sind dabei für einige Gemeinden aufwendiger umzusetzen als für andere. So sieht die Verfügung beispielsweise vor, dass unter der Woche zu bestimmten Zeiten im Umkreis von 50 Metern um Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten eine Maskenpflicht gilt.

Blickt man auf Königsfeld, finden sich mitten im Ort zahlreiche Gebäude der Zinzendorfschulen. Müssen Passanten künftig also auf Teilen der angrenzenden Mönchweilerstraße Masken tragen? Mitnichten, zeigt eine Nachfrage bei Bürgermeister Link am Freitag.

Vor den Gebäuden bilden sich Gruppen

"Der Hintergrund ist ja eigentlich, und das ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass sich vor besagten Gebäuden noch immer Menschen ansammeln", sagt er. "In den Gebäuden wird dann eine Maske getragen und außerhalb, sei es nach den Gottesdiensten, vor der Schule oder den Kindergärten, bilden sich dann Gruppen."

Für den Bürgermeister ist somit klar, dass sich die Maskenpflicht in Königsfeld auf diese unmittelbaren Räume beziehen muss – sodass man etwa beim Abholen seiner Kinder einen entsprechenden Schutz trägt. "Wir können ja jetzt keine Radien auf die Straße malen", stellt er klar. Und betont: "Man darf nicht am Buchstaben einer Allgemeinverfügung kleben, sondern muss den Sinn und Zweck vor Augen haben."

Hinweisschilder zur Maskenpflicht

Aus genau diesem Grund sieht Link auch keine Notwendigkeit, in einzelnen Straßen auf eine Maskenpflicht zu pochen – weder in der von Einzelhändlern gesäumten Friedrichstraße, noch in der Nähe der Schule. "Wichtig ist aber auch, gerade im Hinblick auf Schüler, dass diese nicht in Großgruppen durch den Ort ziehen", ergänzt er. Die Leiter der Schulen im Kernort seien hierauf aber bereits vor der neuen Verfügung hingewiesen worden.

Die Hinweisschilder zur Maskenpflicht befänden sich nun im Druck. "So kurzfristig ging das ja nicht", gibt Link zu bedenken. In den nächsten Tagen sollten diese aufgestellt werden.

Und wie sieht es mit Kontrollen aus? "Das zu überwachsen, ist natürlich schwierig", räumt Link ein. Man könne lediglich stichprobenartig die Situation überprüfen. Am Ende des Tages verhalte es sich mit den neuen Regelungen aber so wie mit allen Maßnahmen: Die Bürger müssen von sich aus mitziehen. "Man kann nur an die Mitverantwortung der Menschen appellieren", unterstreicht der Bürgermeister abschließend.

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