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Königsfeld Mansardenwohnungen statt einer Ruine

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Neubau statt einer alten Ruine: Sechs Gebäude dieser Art sollen nahe des Kurparks entstehen. Visualisierung: Top Bau Foto: Schwarzwälder Bote

Königsfeld. Viele Monate war der Bebauungsplan Kurgebiet Thema in Gemeindegremien. Nun informierte der Bauträger Top Bau aus Villingen-Schwenningen im Rahmen eines Pressegesprächs über das dort geplant Projekt mit dem Titel "Die Mansarden in Königsfeld".

Top Bau freue sich, ein herausragendes Grundstück in zentraler Lage bekommen zu haben, so Architekt Andreas Flöß. Die Nachverdichtung sei ein städtebaulicher Beitrag des Bauträgers, da sonst auf dem Grundstück ein Ruine stehengeblieben wäre.

Die fußläufige Erschließung biete direkten Zugriff auf den Kurpark, die prägende Baum-Substanz gebe dem Grundstück einen parkähnlichen Charakter. Die seitlichen Sackgassen bedeuteten minimalen Verkehr.

Erschließung sowie Ver- und Entsorgung geschehen nur über die Hermann-Voland-Straße im Norden, gewohnt werde nach Süden. Auch gehe LKW-Verkehr beim Bau nicht über das Ortszentrum, sondern die Buchenberger Straße, ergänzt Bürgermeister Fritz Link, der von einem "Paradebeispiel harmonischer Innenentwicklung" sprach.

Man habe sich sehr lange um einheitliche bauliche Grundzüge bemüht, auf die Flöß eingegangen sei. Die typische Architektursprache Königsfelds werde modern interpretiert. Die Durchgrünung zwischen den Häusern biete Luftschneisen, was wichtig für das Mikroklima sei.

Von Bedeutung war auch der Erhalt möglichst vieler Bäume, wozu ein Baumgutachten erstellt wurde. Die Gewächse auf dem Grundstück seien mehr oder weniger abgängig, dafür werde durch Neupflanzungen Ausgleich geschaffen. Erhalten werden sollen aber zum Beispiel die Alleenbäume im Mozartweg, was laut Link eine "Herausforderung" ist, da die Wurzeln geschützt werden müssen.

Wichtig war laut Link auch, den parkenden Verkehr unter die Erde zu bringen. 39 Plätze sollen in der Tiefgarage entstehen, dazu zehn oberirdisch. Ein Verkehrsgutachten habe belegt, dass sonst unzumutbare Belastungen für Anwohner entstünden.

Link sprach von "attraktivem Wohnen für alle Generationen". Entstehen sollen sechs Gebäude mit zwei Vollgeschossen und einem Mansarddach das laut Flöß "fast wie ein Vollgeschoss wirkt". Geplant sind 34 Wohnungen.

Laut André Herbst, Prokurist bei Top Bau, liegt der Schwerpunkt auf Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen, es gibt aber auch eine Einzimmerwohnung. Die Größe liegt zwischen 40 und 150 Quadratmetern.

Die Kosten für Interessenten sind noch nicht ermittelt, da die Baustelle "nicht einfach in der Abwicklung ist", wie Thomas Fichtel, einer der beiden Geschäftsführer von Top Bau, erklärte.

Laut Flöß läuft derzeit noch die Genehmigungsphase, ab Oktober soll der Aushub beginnen. Es sei aber nicht klar, wie schnell der vonstatten gehe, da man im Boden auf Fels und Sandsteinplatten stoßen werde. Auch müsse man sich um den Verbau der Wurzeln kümmern. Der nächste Schritt ist die Fundamentierung, im März 2021 werden die Arbeiten fortgesetzt. Eingeplant als Bauzeit sind zwei Jahre.

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