Rund 40 Besucher aus Warschau informierten sich an den Zinzendorfschulen über die Erzieherausbildung. Fotos: Zinzendorfschulen Foto: Schwarzwälder-Bote

Gäste aus Tansania und Warschau besuchen die Zinzendorfschulen

Königsfeld. Die Zinzendorfschulen machen neugierig und ziehen immer wieder Fachbesucher aus Nah und Fern an. Das zeigte sich vor Kurzem einmal mehr.

Gleich zwei Gästegruppen besichtigten das Königsfelder Schulwerk: Vormittags konnte Schulpfarrer Christoph Fischer vier Besucher aus Tansania begrüßen, am Nachmittag kamen rund 40 Lehrer, Erzieher und Therapeuten aus Polen an die Fachschulen für Sozialpädagogik und Sozialwesen.

Die Lehrer Elia Andrea Msyaliha, Philimon John Chibona aus Mbozi und Gad Lwinga, der in Mbozi eine Berufsschule leitet, sowie der Generalsekretär der Südwestprovinz der Brüdergemeine, Willey Peter Mwasile, sahen sich die verschiedenen Schul- und Internatsgebäude an, bevor sie Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik trafen und ihnen vom Leben und Lernen in Tansania erzählten.

Die Gäste, die am Nachmittag eintrafen, stehen kurz vor dem Abschluss eines Aufbaustudiums für Sonderpädagogik an der Warschauer Akademia Pedagogiki Specjalnej. Sie staunten über die vielen Möglichkeiten der beruflichen Erzieherausbildung, die in Deutschland auch Absolventen mit mittlerem Bildungsabschluss offensteht. Der starke Praxisbezug macht einen großen Unterschied zur akademischen ­Erzieherausbildung in Polen.

Die Besucher stellten Schulpfarrer und Schülern viele Fragen nach dem unterschiedlichen Bildungssystem. Auch zeigten sie sich sehr überrascht vom Engagement des Königsfelder Schulwerks für seine Schüler und dem lebendigen Unterricht, in den sie einen kleinen Einblick bekamen.

Auf beiden Seiten war das Interesse groß, die Beziehungen zu vertiefen.

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