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Königsfeld Laufschuhe schnüren für den guten Zweck

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Foto: Weinacker Foto: Schwarzwälder Bote

Einmal beim Berlin-Marathon mitlaufen – was für die meisten Hobbyläufer nur eine juxe Idee bleibt, könnte für Katja Schmidt und Megan Merzkirch in diesem Sommer Realität werden.

Königsfeld. Den beiden Königsfelderinnen, die regelmäßig miteinander laufen gehen, ist es ernst: Die Anmeldung ist abgeschlossen, das Training wird bereits angezogen und nun heißt es nur noch: Spenden sammeln. Denn die Teilnahme am Marathon hat nicht nur einen sportlichen Charakter, sondern auch einen karitativen: Die Einnahmen gehen an die Stiftung "Kinderherz" und kommen herzkranken Kindern zugute. Und um einen sogenannten Charity-Startplatz zu ergattern, müssen die Teilnehmer im Vorfeld einen gewissen Betrag an Spendengeldern zusammenbekommen.

Je gelaufenen Kilometer 15 Euro – das macht bei 42 Kilometern Distanz 630 Euro pro Teilnehmer und bei den Königsfelder Freundinnen, die zusammen antreten möchten, satte 1260 Euro. Diesen Betrag müssen sie bis Juni beisammenhaben. "Als wir die Zahl sahen, mussten wir schon ganz schön schlucken", bekennt Megan Merzkirch. Doch sie sagt auch: "Es ist eine Ehre, mitmachen zu dürfen."

Die Stiftung Kinderherz zu unterstützen – das liegt den beiden 44-Jährigen auch selbst am Herzen. Merzkirchs Tochter wurde mit dreierlei Herzfehlern geboren und musste als Baby mehrfach operiert werden. Heute erfreut sich die 12-Jährige guter Gesundheit und hat das Vorhaben ihrer Mama schon mit ihrem Taschengeld unterstützt.

Stiftung erforscht Kinderkrankheiten

Auch das Patenkind von Katja Schmidt hatte eine ähnliche Geschichte. Wer an die Stiftung Kinderherz spendet, fördert die Forschung und hilft dabei, dass für erkrankte Kinder noch bessere Behandlungsmöglichkeiten gefunden werden können. Und das ist wichtig: "Wenn man solche Erfahrungen schon selbst gemacht hat, weiß man, dass das sonst nicht möglich gewesen wäre", sagt Schmidt. Für ihr Ziel trainieren die Königsfelderinnen schon jetzt viermal in der Woche und bringen es dabei auf 40 bis 50 Kilometer – neben Familien- und Berufsleben.

Sehr diszipliniert seien sie, so Schmidt, und hätten auch ein Laufband zuhause. "Schlechtes Wetter ist bei uns keine Ausrede", sagt Schmidt lachend. Ihr Einsatz ist den Freundinnen wichtig: "Man redet immer über diese Dinge: Man muss hier was tun und dort was spenden. Wir sagen uns: Jetzt machen wir doch einfach", erklärt Schmidt. "Wahnsinnig freuen" würden sich die beiden über Unterstützung.

Diese bekommen sie bereits von einem Laufschuhhersteller, der auf das Projekt aufmerksam macht. Er wird bedruckte Shirts stellen, die an Spender der Aktion als Dankeschön verteilt werden. Bisher konnte eine Spendensumme von 475 Euro, 38 Prozent der Zielsumme, erzielt werden. Seit Jahresanfang werden Plakate im Ort in Arztpraxen, Krankenhäusern, bei Sportvereinen und Läufen verteilt.

Weitere Informationen: www.gutesherz.eu

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

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