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Königsfeld Kunst für den kleinen Geldbeutel

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Manfred Molicki vom Verein Kunstkultur Königsfeld enthüllt den ersten Kunstautomaten im Kurort. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Im Süden sei man noch etwas hinterher, doch um die Bundeshauptstadt herum gebe es sogenannte Kunstautomaten bereits zuhauf. Die Idee dahinter: für ein paar Euro erhält man Kunst im Miniaturformat. Das ist nun auch in Königsfeld möglich.

Königsfeld. Keine große Kunst, sondern wegen der immer kleiner werdenden Wohnungen ein Werk im Mini-Format, beschränkt auf die Maße acht mal fünf mal zwei Zentimeter. Das gibt es künftig am "Artautomatic" in Königsfeld. "Es ist echte Kunst, von Künstlern speziell auf diese Maße gemacht", versprach Manfred Molicki bei der Enthüllung des ersten Königsfelder Automaten dieser Art.

Für vier Euro hat man die Qual der Wahl

Einige findige Köpfe hätten, da sie nicht mehr gebraucht werden, alte Zigarettenautomaten aufgekauft, die ausschließlich Münzgeld nehmen und nicht nach Alter fragen. Diese wurden dem neuen Zweck angepasst, schön gestaltet und hängen nun an speziellen Ecken, um Kunst feilzubieten für den kleinen Haushalt und den ebenso kleinen Geldbeutel. Vier Euro muss man einwerfen, um sich dann zwischen sechs Schubfächern zu entscheiden: Regionale Kunst kann man aus drei Schächten entnehmen, eine Lade ist für überregionale, eine weitere für nationale und internationale Kunst reserviert – und die letzte wurde von regionalen, nationalen und internationalen Künstlern bestückt. Jede Schachtel enthalte auch einen Hinweiszettel mit Vita des entsprechenden Künstlers.

"Das hat auch etwas von einem Überraschungs-Ei", versprach Molicki den zahlreichen Zuschauern bei der feierlichen Enthüllung des ersten Königsfelder Kunstautomaten. Denn man wisse nicht, was man bekomme. "Einen weiteren werden wir in der Albert-Schweitzer-Klinik installieren, der nächste ist dann im Franziskaner in Villingen zu finden und auch Schwenningen soll einen bekommen", erzählte er. Baden-Württemberg sei in dieser Hinsicht halt noch ein wenig ländlicher, so seine Meinung.

Um den Automaten in Schwung zu bringen, zeigte er, dass er in der Lage sei, praktisch jeden Schein so zu wechseln, dass man sich am Automaten bedienen könne. Reichlich Gebrauch machten die Besucher. Selbst Pop-Art-Künstlerin Danielle Zimmermann griff zu, um sich über ein Stück 3D-Kunst zu freuen. "Die Künstler selbst verdienen praktisch nichts", sagt Molicki. Mini-Staffeleien zur Präsentation des Werkes bietet der Verein an.

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