Eckpunkte des Demografieprojekts erläutern bei einem Brainstorming-Treffen (von links): Rektor a.D. und Projektleiter Ulrich Sommer sowie von der Dualen Hochschule der akademische Mitarbeiter, Soziologie Matthias Lajer, Torsten Bleich von der Fakultät für Wirtschaft und Bürgermeister Fritz Link. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder-Bote

Treffen befasst sich mit Handlungsstrategien angesichts der Bevölkerungsentwicklung

Von Stephan Hübner

Königsfeld. Im November 2013 genehmigte der Gemeinderat Mittel für ein Projekt namens "Entwicklung kommunaler Handlungsstrategien von Gemeinden in der Region Schwarzwald unter Aspekten der demografischen Entwicklung". Jetzt fand ein erstes Treffen zur Ideenfindung statt.

Organisiert wird das Projekt von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen, die Königsfeld und Niedereschach als Modellkommunen ausgewählt hat.

Keine weitere Studie für die Schublade

Als Basis dient die Demografiestrategie des Landrats, erklärte Projektleiter Ulrich Sommer. Die darin beschriebenen Maßnahmen sollen auf beide Gemeinden heruntergebrochen werden. Es soll nicht nur eine weitere Studie für die Schublade entstehen, sondern ganz konkret Maßnahmen für die jeweiligen Gemeinden umgesetzt werden.

Beim ersten Brainstorming-Termin im Rathaus erläuterte Sommer zusammen mit Torsten Bleich von der Fakultät für Wirtschaft und dem akademischen Mitarbeiter Soziologie Matthias Lajer von der Dualen Hochschule die Eckpunkte. Eingeladen waren Bürger sowie Vertreter der Ortschaftsräte der Teilorte.

Zusammenleben von Alt und Jung

Sie sollten sich über konkrete Themen Gedanken machen, die für die Ortsteile und Königsfeld als ganzes wichtig sind. Als Beispiele nannte Sommer Verkehr, Bildung oder das Zusammenleben von Alt und Jung. Es gehe darum, sich Gedanken zu machen, wie sich die demografische Entwicklung in verschiedenen Handlungsfeldern auswirken werde, erklärte Bürger-­ meister Fritz Link. Aufgezeigt werden sollten Defizite, gute Entwicklungen und Verbesserungsmöglichkeiten.

Laut Sommer soll ein weiteres Treffen stattfinden. Die Umsetzung konkreter Maßnahmen soll spätestens im Herbst beginnen.

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