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Königsfeld Königsfeld wird zum wahren "Kunst-Kurort"

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Der Vorstand des Vereins Kunstkultur hat die Doppelausstellung organisiert: Manfred Molicki (von links), Christine de Angelis, Rita Gabler und Dieter Mauch. Foto: Kunstkultur Foto: Schwarzwälder Bote

Königsfeld. Der Verein Kunstkultur bereitet derzeit eine Doppelausstellung vor. Parallel zur traditionellen Jahresausstellung werden die Arbeiten der Künstler, die in Königsfeld von 1920 bis heute gelebt und geschaffen haben, ausgestellt.

Am Sonntag, 18. November, startet um 11.30 Uhr die mittlerweile fünfte Jahresausstellung der künstlerisch tätigen Vereinsmitglieder und Förderer, bei der 45 Künstler unter dem Motto "Kunst bewegt" ihre Werke zeigen.

In diesem Jahr will der Verein laut Pressemitteilung auch den Kunstinteressierten mit dem kleineren Geldbeutel entgegenkommen und dem Trend zu Geschenken aus industriell gefertigter Massenproduktion in fernen Ländern etwas entgegensetzen: Die Künstler haben die Vorgabe bekommen, etwas herzustellen, was maximal 499 Euro kosten darf.

Werke von Otto Leiber und Mechthild Weitbrecht zu sehen

Daran haben sich alle Teilnehmer gehalten, und die meisten Kunststücke sind sogar erheblich günstiger. "So können auch Normalverdiener ein echtes, in Kopf- und Handarbeit erstelltes Kunstwerk als Unikat erwerben und in Zeiten, in denen es kaum noch Originale gibt,  sich oder einem lieben Menschen ein wirkliches Original schenken", erklärt Vereinsvorsitzender Manfred Molicki.

Er hebt hervor, dass diese Idee nicht neu ist: Der Verein "kopiere" damit eine Idee großer Kunstmessen wie "art fair", bei denen die obere Preisgrenze für Kunstwerke allerdings im hohen vierstelligen Bereich liege, womit man sich dort von dem Kunstgeschäft der Milliardäre absetzen wolle.

Zusätzlich  zur Jahresausstellung eröffnet der Verein Kunstkultur in seinem zweiten Ausstellungsraum im Untergeschoss die Ausstellung "Künstler in Königsfeld – 1920 bis heute". Hier stellt man jeden Kunstschaffenden mit je einer Arbeit aus, der in Königsfeld lebt und arbeitet oder jemals hier längere Zeit gearbeitet hat und damit seinen "Fußabdruck" hinterlassen hat.

Auch die Arbeiten von Künstlern wie Otto Leiber und Mechthild Weitbrecht, die nach dem ersten Weltkrieg Königsfeld mit ihrer Kunst bereichert haben, werden ausgestellt, genauso wie von Kunstschaffenden, die heute noch im Ort leben und arbeiten. Dank zahlreicher Leihgaben aus Privatbesitz kann der Verein elf bereits verstorbene Künstler mit je einem Kunstwerk präsentieren.

Die Macher um den Vereinsvorsitzenden konnten so die Arbeiten von insgesamt 43 Künstlern zusammenstellen, sie sprechen von einem "wahren Kunst-Kurort Königsfeld". Die Ausstellung "Künstler in Königsfeld" wird als Sonderausstellung – mit einer kleinen Unterbrechung – das ganze Jahr 2019 immer zu sehen sein.

Zur Vernissage leitet die in der Region bekannte Querflötistin Agnes Suszter mit zwei Schülerinnen musikalisch in die Ausstellung ein. Zur Finissage am Sonntag, 23. Dezember, um 15.30 Uhr wird die Choreografin Cornelia Widmer an Textilem der Künstlerin Velia Dietz eine Tanzperformance zeigen.

Die Ausstellungen sind bis Sonntag, 23. Dezember, immer samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Weitere Informationen: www.kunstkultur-koenigsfeld.de

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