Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Königsfeld In Kunst oder Kitsch gewühlt

Von
Sogar aus München kommt Besuch zu Kunstkultur: Die Kinderkardiologin Milka Pringsheim konnte sich tatsächlich für zwei kleine Bilder begeistern und dankt dem Organisator Manfred Molicki. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Königsfeld. Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt, im August im Kunstraum des Vereins Kunstkultur in der Gartenstraße in Königsfeld vorbeizuschauen. "In den Sommerferien haben wir keine Ausstellungen, da wäre die 15 Meter lange Fenstergalerie ansonsten leer und dadurch wenig einladend", erzählte Manfred Molicki.

"Kommt und wühlt in Kitsch und Künsten" hatte schon Sänger Wolfgang Hofer einst über den Trödler Abraham intoniert. Unter dem Motto "Kunst oder Kitsch" stellte der Verein Bilder aus, die für den einen Kunst und den anderen Kitsch sind. Gegen eine Spende konnte jeder an den August-Samstagen mitnehmen, was ihm gefällt. "Wir haben vor einigen Jahren Bürger aufgefordert, uns ihren ›Kitsch‹, also Kunst, mit denen diese nichts anfangen konnten, zu spenden. Nach der Aktion hatten wir in unserem Lager, auch aus früheren Aktionen, viele gespendete Bilder bekannter und unbekannter Künstler: Landschaftsbilder mit schönen Motiven, zarte Pflanzenaquarelle, aber auch abstrakte Acrylmalerei und andere antiquarische Kostbarkeiten", informierte Molicki über den Umfang des Lagers.

Dazu gab es wertvolle, teils neue Rahmen aus Aluminium oder Holz. Gegen eine Spende in selbst gewählter Höhe konnte man an jedem Samstag im August die Kunstwerke erwerben, die einem zusagten. Besonders erfreut ist Molicki über die Tatsache, dass viele Erwerber es nicht mit beim "Mindestgebot" von einem Euro bewenden ließen. "Da hat der eine oder andere doch schon mal tiefer in die Tasche gegriffen", meinte er. Eine echte Win-win-Situation also, von der alle profitierten.

Auch am letzten Tag der Aktion am Wochenende sei alles bestens gelaufen. Zwar habe nicht jedes Werk einen neuen Besitzer bekommen, doch habe sich der Bestand deutlich verringert. Übrig geblieben sind mehrere recht große Gemälde – "die kann heute einfach nicht mehr jeder daheim aufhängen", ist sich der pensionierte Schulleiter und passionierte Kunstliebhaber sicher.

Artikel bewerten
0
loading
 
 

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading