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Königsfeld In Königsfeld sollen bunte Scheiben fliegen

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Foto: Jaspersen Foto: Schwarzwälder Bote

Um die Projektidee eines "Discgolf-Parks ging es im Ortsteilausschuss. Die in Europa immer populärer werdende Sportart sei Golf sehr ähnlich, so Bürgermeister Fritz Link.

Königsfeld. Bei der Sportart werde mit Scheiben auf Körbe gespielt. Der Jugendbeirat habe empfohlen, die Idee konzeptionell anzugehen.

Die Frage sei, ob genug Gelände zur Verfügung stehe. Möglich seien zum Beispiel eine Bahn südlich des Kurparks und weitere beim Natursportpark oder auf dortigen Waldflächen. Bäume sollten dafür aber nicht gefällt werden.

Tatsächlich wird vorhandenes Gelände möglichst ohne Veränderungen genutzt, wie Joachim Klingner, Initiator der Idee, berichtete. Es werde zwischen Bäumen hindurch und über Flüsse gespielt. Der Pflegeaufwand gehe gegen Null, beantwortete er eine Frage von Jan-Jürgen Kachler.

Körbe seien auf einer Bahn zwischen 50 und 250 Meter entfernt. Zum Spielen eines vollen Parcours brauche man etwa eineinhalb Stunden.

96 Parcours in Deutschland

Es sei ein Sport für jeden, auch für Ältere. Der Einstieg sei sehr einfach, der Sport könne aber dank Scheiben mit unterschiedlichen Flugeigenschaften auch professionell betrieben werden.

In Deutschland gebe es derzeit 96 Parcours, den nächsten in Reutlingen.

Stefan Giesel sprach von einer "super Idee". Wenn man es schaffe, Gelände zu finden, werde er sie auf jeden Fall unterstützen. Jens Hagen hob geringe Investitionen hervor, und dass es keinen zusätzlichen Landschaftsverbrauch gebe. Thomas Fiehn wies auf schon vorhandene Infrastruktur hin.

Die Kosten für das Anlegen einer Bahn bezifferte Klingner auf 1000 Euro. Ein Parcours bestehe aus neun bis zwölf Bahnen. Eine Verletzungsgefahr sehe er nicht. Sehr häufig seien Parcours in Parks angelegt, in denen öffentliche Wege vorbeiführen.

Gunter Schwarz sah im Discgolf eine sehr gute Seniorensportart. Ulrich Jehle gab zu bedenken, dass bei Bahnen im Wald die Nistzeit von Vögeln berücksichtigt werden müsse.

Der Ortsteilausschuss sprach sich einstimmig dafür aus, eine Planungsrate für das Vorhaben in den Haushalt 2019 einzustellen.

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