Groß ist das Interesse an der Eröffnung des Kunstraums. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder-Bote

Eröffnung des Kunstraums / In Region ausstrahlen und auf Kernort vitalisierend wirken

Von Stephan Hübner

Königsfeld. Mit Musik, Lyrik und Theater feierte der Verein Kunstkulturkönigsfeld "kukuk" die Eröffnung seines Kunstraums in der Gartenstraße. Lukas Ebner und Lennart Fiehn begrüßten die Gäste mit Jazzklängen. Manfred Molicki erinnerte an die Historie des Vereins.

Dessen Mitglieder hatten innerhalb von acht Wochen aus dem "völlig verkommenen Laden" einen Kunstraum geschaffen. "Wer hier nicht mit Freude mitarbeitet, verstößt gegen die Vereinssatzung." Moralische Unterstützung seien die knapp 80 Vereinsmitglieder.

Er erinnerte an Veranstaltungen wie die Aufführung von "Buena Vista Social Club" oder eine Fahrt zur Art-Karlsruhe. Bald steht im Café Rapp Slow Food Essen an sowie ein Vortrag von Ursula Hudson, der Vorsitzenden von "Slow Food Deutschland".

Laut Arnulf Struck wird der Verein weiter Ausstellungen in der Lesegalerie, Filmvorführungen, Lesungen, Theater und Musikevents organisieren.

"Kunst kommt von Können", so Bürgermeister Fritz Link. "Hier in diesem Raum waren Könner am Werk." Er lobte das entfachte "Feuerwerk an Kreativität". Damit befinde sich der Verein ganz auf den traditionellen Kulturlinien des Ortes. Der Kunstraum werde sicher in die Region ausstrahlen und sich für die Vitalisierung des Kernorts positiv auswirken.

Nach dem offiziellen Teil gaben Agnes Szuster an der Querflöte, Markus Stöcklin mit einem kleinen Theaterstück sowie Gunter Schwarz mit einer Lesung Kostproben dessen, was Besucher künftig erwarten können.

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