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Königsfeld Gut gerüstet für den nächsten Einsatz

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Abteilungskommandant Jörg Hettich erläutert dem Ortschaftsrat das neue Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder Bote

Die Haushaltsanforderungen 2021 und die Besichtigung des neuen Mittleren Löschfahrzeugs (MLF) der Abteilungswehr standen auf der Tagesordnung des Ortschaftsrats.

Königsfeld-Buchenberg. Ratsmitglied und Abteilungskommandant Jörg Hettich erläuterte Details des Fahrzeugs, das wegen seiner 8,6 Tonnen Gewicht nur mit LKW-Führerschein gefahren werden darf. Den haben in der Abteilung acht bis neun Leute.

Die größte Umstellung sei, dass hinten statt der sieben Plätze des Altfahrzeugs nur noch vier zur Verfügung stünden. Auch sei es relativ eng.

Zweimal waren Abteilungsmitglieder beim Lieferanten in Österreich, um den Aufbau zu besichtigen und Wünsche zu äußern. Die Ausrüstung enthält unter anderem unterschiedliche Schlaucharten, Werkzeug zur Entfernung von Auto-Frontscheiben, Schaumlöschgerät, Schutzkleidung oder einen mobilen Rauchabschluss. Der wird an Türen genutzt, um zu verhindern, dass Rauch in andere Gebäudeteile eindringt.

Ein "Schmuckstück", das er sich gewünscht hatte, sind laut Hettich Druckluft-Hebekissen, mit denen Fahrzeuge bis zu 20 Zentimeter angehoben werden können, um verletzte Personen zu bergen. Hettich führte zudem vor, wie man den ebenfalls enthaltenen Lichtmasten per Fernsteuerung ausfahren und bedienen kann.

Laut Matthias Weisser wurde das Konzept fürs Fahrzeug von Weiler übernommen. Trotzdem habe man noch einige Stunden Arbeit investieren müssen, so Hettich. Die Gesamtkosten für das MLF lagen bei knapp 260 000 Euro.

Wichtige Investitionen

In der Sitzung selbst ging es um die Haushaltsanforderungen 2021. Beim Punkt "Straßen, Wege und Brücken" setzte der Rat auf Priorität eins Schutzplanken am Lindenloch, auf Priorität zwei die Zufahrt vom Hof zum Leibgedinghaus beim Anwesen Hans-Peter Burgbacher sowie auf Priorität drei Orts- und Straßenbeschilderungen.

Im Bereich "Öffentliche Gebäude – technische Anlagen – Instandhaltung" sah der Rat Kindersicherungen an den Steckdosen im Haus der Bürger als wichtigste Investition an, gefolgt von Fenstersanierungen im Dorfmuseum.

Priorität eins bei Investitionen erhielt die Beschaffung von Laptop, Drucker und Telefon fürs Büro des Ortsvorstehers. Danach folgten ein Doppelbriefkasten für die Kirchengemeinde und die politische Gemeinde am Rathaus sowie die Wiederbeschaffung von Gläsern und Geschirr im Haus der Bürger.

Laut Birgit Helms und Hildegard Weisser, die eine Inventarliste erstellt hatten, fehlt vor allem Arbeitsgerät. Sie rechneten mit Kosten von 1000 Euro. Helms erklärte sich bereit, eine Inventarliste zu erstellen, um nach Terminen kontrollieren zu können, ob etwas fehlt. Die gab es laut Weisser früher, "irgendwann hat es aber keiner mehr gemacht". Da müsse ein bisschen Zug hinter.

Ein weiterer Punkt war die Planungsrate für einen behindertengerechten Aufgang in Form eines Lifts im Haus der Bürger. Dazu kamen mit niedrigerer Priorität die Außenbeleuchtung vom Parkplatz beim Haus der Bürger bis zu dessen Eingang und Vitrinenbeleuchtung fürs Dorfmuseum.

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