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Königsfeld Film ab: Dreharbeiten in Neuhausen

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Foto: BillionPhotos.com – stock.adobe.com

Königsfeld-Neuhausen - Das gab es noch nie in der fast 100-jährigen Geschichte des Musik- und Trachtenvereins Neuhausen. In einer Fernsehproduktion des SWR spielt der Verein eine tragende Rolle.

Zur Vorgeschichte: Der SWR suchte für seine Sendung Marktcheck und dem Test "Preiswert nützlich, gut?" einen geeigneten Drehort. Es geht hier um den Test von drei Spülmaschinen. Familie Brück aus Sasbach, die auch vor Ort war, will eine neue kaufen. Der SWR testet drei Modelle und die Brücks wollen sich dann für eines entscheiden.

Andreas Dutschke, der im Auftrag von Solis TV, den Beitrag produziert, recherchierte im Internet. Er fand mehrere Vereine mit lokalen Charakter. So fiel die Wahl auf den Musik- und Trachtenverein Neuhausen. Die Kontaktaufnahme kam über den stellvertretenden Vorsitzenden Markus Ströbele zu Stande. Seit Februar gab es Gespräche.

Am Gründonnerstag war es nun soweit. Schon früh am Morgen begannen die Vorarbeiten im Musikerheim. Drei Spülmaschinen wurden angeschlossen. Im großen Raum wurde eine große Tafel zum Essen gerichtet. Das Filmteam war mit sechs Personen vor Ort. Andreas Dutschke, der auch Regie führte, hatte den Ablauf im Vorfeld schon zu Papier gebracht. Am Nachmittag startete das Projekt. Alle waren gespannt, was da auf sie zukommt.

In der Zwischenzeit war auch Hendrike Brenninkmeyer eingetroffen. Die Fernsehmoderatorin, die sozusagen seit 2010 das Gesicht des Wirtschafts- und Verbrauchermagazins Marktcheck im Südwestrundfunk ist, war vom vorgefundenen Drehort sehr angetan. Mittels einer Drohne hoch über dem Festplatzgelände sammelte das Filmteam erste Eindrücke.

Mit den zwei Probanden vom Verein, Ute Singer und Mario Schlenker, startete die erste Dreheinstellung. Es galt von Hand zu spülen. Hier kam nun auch Bianca Schuster ins Spiel. Die Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin und Ausbilderin aus Frankfurt am Main begutachtete genau ob und wie von Hand gespült wurde. Weiter gab sie nützlich Tipps. Auch beim abschließenden Test der drei Spülmaschinen war ihre Stimme gefragt. Für die zwei Laienschauspieler gab es schon mal viel Lob.

Nach und nach versammelten sich die restlichen Musiker am Drehort. Alle mussten zuerst die schriftliche Erlaubnis zum Filmen und über Datenschutz unterschreiben. Auf Grund des herrlichen Wetters und der noch angenehmen Temperaturen wurde das kurze Platzkonzert ins Freie verlegt. Unter der Leitung von Ehrendirigent Martin Himmel spielte die Kapelle die Polka "Böhmische Liebe". Währenddessen startete die Drohne ein weiteres Mal um das Ganze auch aus der Vogelperspektive zu filmen. Kameramann Florian hielt die Szene auch mit Nahaufnahmen von den Musizierenden fest. Der Mann für den guten Ton, Tim, hatte weiter alles im Griff. Auch hier zeigte sich Talent im verborgenen. Nach nur vier Einstellungen war alles im Kasten.

Im Anschluss daran ging es zum Hauptakt. Beim Essen sollten die 50 Musiker soviel Geschirr wie möglich verunreinigen. Serviert wurde Tomatensuppe als Vorspeise. Zum Hauptgang gab es Schweinebraten mit Kartoffelbrei und Rotkraut. Als Nachtisch waren allerlei süße Leckereien vertreten. "Vereinswirt" Gerhard Ströbele, seine Ehefrau Erika sowie Ulrike Kammerer hatten hier alle Hände voll zu tun. Jeder Gang wurde einzeln gefilmt. Auf den Tischen hatte sich mittlerweile jede Menge verschmutztes Geschirr angesammelt.

Nach dem Essen verließen die Musiker kurzzeitig die Tafel. Alles wurde filmisch festgehalten, bevor es in die drei Spülmaschinen zum Test ging. Hier waren noch mal Sabrina und Martina vom Filmteam gefragt. Sie befüllten die Maschinen. Im Vorfeld hatten sie auch schon für die Dekoration im Musikerheim gesorgt. Das Ergebnis des Tests stand erst nach Mitternacht fest.

Am anderen Morgen gingen die Dreharbeiten weiter. Zu sehen ist der Ablauf des ganzen Geschehens in der Sendung, die im August oder September zur Ausstrahlung kommen soll. Für alle war es ein besonderes Erlebnis. Für das Orgateam des Vereins und die Filmemacher auch ein langer Tag. Hendrike Brenninkmeyer dankte allen für ihr Engagement. Andreas Dutschke war vor allem von der freundlichen Aufnahme in Neuhausen angetan. So bleibt abschließend zu sagen: "Filmaufnahmen können anstrengend sein. Ein äußerst freundliches Filmteam und eine sympathische Moderatorin waren hier doch sehr hilfreich".

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Nadine Klossek

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