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Königsfeld Exponate spiegeln das Jahr wider

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Auf ein sehr ungewöhnliches Werk deutet der Vorsitzende des Vereins Kunstkultur Königsfeld, Manfred Molicki (Mitte). Gemeinsam mit Dieter Mauch und Rita Gabler präsentierte er die diesjährige Jahresausstellung. Das Werk ist Teil der ungewöhnlichen Ausstellung im "KunsTraum" des Vereins, die am 19. November um 11.30 Uhr eröffnet wird. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

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Bereits zum 20. Mal präsentiert der Verein "Kunstkultur" aus Königsfeld eine Ausstellung. 52 Künstler präsentieren ihre Werke, darunter auch 15 Einheimische. Die Exponate behandeln unterschiedliche Themen – und haben doch eines gemeinsam.

Königsfeld. Die vierte Jahresausstellung des Königsfelder Vereins "Kunstkultur" wird derzeit vorbereitet und steht kurz vor der Vollendung. Am Sonntag, 19. November, findet ab 11.30 Uhr die Vernissage statt. Die Ausstellung ist bis zum 17. Dezember angesetzt.

Verein 2013 gegründet

Der Verein wurde 2013 von kunstbegeisterten Bürgern gegründet. Der "Kunstraum" wurde im Herbst 2014 in der Gartenstraße in Betrieb genommen. Die nun kommende Jahresausstellung ist die insgesamt 20., weil bis dato drei Jahres- und 16 "normale" Ausstellungen erfolgten.

"Chaos und Chancen – wo geht’s lang?" – so lautet das Motto der neuen Ausstellung. Und sie passt sich damit den Geschehnissen dieses Jahres an, so Manfred Molicki, Vorsitzender des Vereins. Mit den Vorbereitungen habe ein Vorstandsteam mit acht Teilnehmern bereits zu Beginn des Jahres begonnen. Zahlreiche renommierte Künstler aus Königsfeld sowie aus der ganzen Republik habe man angeschrieben. Bis August hatten diese Zeit, zu- oder abzusagen. Letztlich hätten 52 Künstler zugesagt, darunter 15 Einheimische. Verschiedenste Stile seien vertreten mit spannenden Arbeiten.

In der Ausstellungsbroschüre stellen sich Künstler mit ihren Arbeiten vor. Daneben wird in dem kleinen Booklet die Geschichte des noch jungen und dennoch sehr erfolgreichen Vereins dargestellt. Auch ein Rückblick über bisherige Ausstellungen fehlt nicht. Dazu gibt es einen kleinen Blick in die Zukunft, denn laut Molicki reichen die Planungen bereits bis ins Jahr 2020. Es lägen noch etliche Anfragen namhafter Künstler vor, die man bisher noch nicht berücksichtigen konnte.

Broschüre kommt per Post

Künstler hätten schon lange – und dabei oftmals zuerst unglaubliche Zustände in der Welt angezeigt und den Herrschenden aufgezeigt, so Molicki. Diese seien oft Querdenker und dem Zeitgeist nicht verpflichtet. Jeder erlebe auch in seiner eigenen Gedankenwelt seiner Stimmungen ein ständiges Auf und Ab und lebe oft voller Zweifel.

Ein Großteil der 1000 Broschüren wurde als Werbung für die Ausstellung mit der Post verschickt, in verschiedenen Geschäften ausgelegt oder von den Künstlern im Bekanntenkreis verteilt.

Nicht nur in der Broschüre, sondern auch vor Ort zu sehen sind Öl- und Acrylbilder, aber auch Skulpturen oder Reliefs. Ein kleines Novum stellt eine große Popart-Collage auf Verpackungskartons dar, bei der die Künstlerin ob der erdrückenden Massenwerbung erblindet und zu Boden fällt. Dies wird in verschiedenen Stadien des Sturzes abgebildet. Ein Spielautomat nach der Komödie "Die sieben Todsünden" wird wohl ebenso ein Blickfang werden.

Ein Werk aus 365 Papierbooten und einer Himmelsleiter aus Abfallholz und Paketklebeband soll in Einzelteilen verkauft werden. Aus dem Erlös werden die "Ärzte ohne Grenzen" eine Zuwendung erhalten. Ulrich Eith, Politikwissenschaftler der Uni Freiburg, wird in die Ausstellung einführen.

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