Energieberater Norman Limberger zeigt, dass eine LED-Lampe mit einem Bruchteil des Energieverbrauchs genauso hell ist, wie eine alte Glühbirne. Foto: Zinzendorfschulen Foto: Schwarzwälder Bote

Zinzendorfschulen: Klimaschutzprojekt zeigt Handlungsansätze

Königsfeld. Wie viel Energie verbraucht eine LED-Lampe im Gegensatz zu einer Glühlampe und auf wie viele Meter kann man 1000 Kilogramm mit einem Kran heben, bis eine Kilowattstunde verbraucht ist? Wie viel Strom verbraucht ein Fernseher im Standby-Betrieb und wie lange kann man für eine Kilowattstunde duschen?

Auf diese und viele weitere Fragen wissen die Fünftklässler der Zinzendorfschulen spätestens jetzt eine Antwort, denn der Energieberater Norman Limberger von der Energieagentur Schwarzwald-Baar-Heuberg war an zwei Tagen zu Besuch in Königsfeld. Die Schüler konnten selbst erfahren, dass eine alte Glühbirne viel Wärme abgibt, während eine LED-Lampe für die gleiche Lichtleistung nur ein Zehntel der Energie verbraucht.

Zwischen den beiden Terminen sollten die Kinder zu Hause den Verbrauch von verschiedenen Haushaltsgeräten messen und waren vor allem über den Stromverbrauch im Standby-Betrieb verblüfft.

"Mit dem Energie- und Klimaschutzprojekt an Schulen sollen die Kinder und Jugendlichen schon früh für ihre Umwelt sensibilisiert werden", erklärte der Energieberater. Das von der Landesregierung geförderte Projekt wird von der dritten Grundschulklasse bis hin zur elften Klasse angeboten. Die Fünftklässler der Zinzendorfschulen wurden über die Erderwärmung informiert und lernten die Vor- und Nachteile verschiedener Arten von Energiegewinnung kennen. Die Schüler lernen altersgerecht, wie sie Energie sparen und damit der Umwelt helfen können. "Einige von ihnen hatten beim Messen des Standby-Verbrauchs schon ein Aha-Erlebnis und haben sich vorgenommen, künftig die abschaltbare Stromleiste auch zu nutzen", freut sich Norman Limberger.

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