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Königsfeld Elektro-Auto sollen sich viele teilen

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Die Ausschussmitglieder nehmen das E-Fahrzeug in Augenschein, das die Gemeinde für Car-Sharing anschaffen wird. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Stephan Hübner

Königsfeld. Für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs stimmte der Ausschuss für Tourismus, Kultur, Bildung, Jugend und Soziales. Das Auto soll per Car-Sharing Rathausmitarbeitern, Einwohnern und Gästen zur Verfügung stehen.

Er fahre im Versorgungsgebiet fast nur noch elektrisch, so Werner Zehetner, Geschäftsführer der EnergieDienst AG. Die Reichweite liege bei 100 Kilometern. Auch seien die Unterhaltskosten geringer. Beim Fahrzeug handelt es sich um einen Renault Zoe.

Die Energiedienst AG betreibt inzwischen 37 Schnellladestationen, an denen ein Fahrzeug in zwei Stunden aufgeladen werden kann. Sieben weitere sind in der Umsetzung, 17 in Planung. Registrieren muss sich der Fahrer dort nicht mehr. Er kann direkt mit Kreditkarte bezahlen.

Beim Vertrag mit der Gemeinde würde der Verwaltung das Fahrzeug rund um die Uhr zur Verfügung stehen und könnte von Mitarbeitern per Internet gebucht werden. Darüber hinaus könnte die Kommune es der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

Laut Bürgermeister Fritz Link benutzen die Rathausmitarbeiter für Dienstfahrten meist ihr Privatauto und bekommen dabei eine Vergütung. Diese Regelung würde mit der Anschaffung des E-Fahrzeugs aufgehoben und die Mitarbeiter angewiesen, es bei Dienstfahrten zu nutzen. Außerhalb der Dienstzeiten, in der Regel am Wochenende, könnte das Fahrzeug Gästen und Einwohnern zur Verfügung stehen. Dies wäre eine Möglichkeit, sich möglichst klimaneutral fortzubewegen.

Das per Leasing zur Verfügung gestellte Fahrzeug würde die Gemeinde über die nächsten vier Jahre hinweg jährlich 7490 Euro kosten. Darin wäre eine Fahrleistung von 15 000 Kilometern sowie Wartung, Reinigung, Strom, Versicherung und die Buchungsplattform beziehungsweise deren Verwaltung enthalten. Die Gemeinde würde 75 Prozent der Vergütung erhalten, die durch Gäste oder Einwohner erzielt werden.

Peter Hase erkundigte sich nach Problemen mit der Versicherung. Das Fahrzeug hat laut Zehetner Volkasko mit 600 Euro Selbstbehalt. Heinz Kammerer fragte nach Ladestationen im Bereich Furtwangen und St. Georgen. Man sei mit EnBW im Gespräch um deren Stationen zu nutzen, so Zehetner. Falls das Fahrzeug nicht rechtzeitig zurückgebracht werde, müsse der Mieter Strafe zahlen, beantwortete er eine weitere Frage. Der Ausschuss stimmte für die Anschaffung des Fahrzeugs.

 
 

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