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Königsfeld Einhaltung der Abstandsregeln ist für die Wehr nicht immer einfach

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Axel Lemcke vermisst wie seine Kameraden die regelmäßigen Treffen und hofft auf eine baldige Besserung der Situation.Foto: Hoffmann/Icon: studiogstock/Freepik Foto: Schwarzwälder Bote

Königsfeld-Burgberg. Die letzte Probe vor Corona in der Abteilung Burgberg gab es im Februar, so Abteilungsleiter Axel Lemcke. Seitdem durften die Feuerwehren im Land nicht mehr zu Übungen und Dienstabenden zusammenkommen.

Umkleideraum des Gerätehauses ist sehr beengt

Für die Mitglieder der gemeinsamen Führungsgruppe Königsfeld/St. Georgen gab es am 25. März einen Dienstabend. Hier wurde in einer Videokonferenz der Großeinsatz Sabine der beiden Feuerwehren nachbesprochen. "Ab Mitte des Monats Juni wollen wir in Kleinstgruppen – bis zu sechs Personen – den Übungsdienst langsam wieder aufnehmen", sagt Lemcke. Nötig sei das auch, um die Gerätschaften und die Technik funktionsfähig zu halten.

Bei allen Einsätzen wird seit dem 28. März von jedem Feuerwehrangehörigen ein FFP2-Nasen-und-Mundschutz getragen und Hygienevorschriften eingehalten. "Das ist bei unserem Gerätehaus nicht immer einfach, da der Umkleidebereich sehr beengt ist", so der Abteilungsleiter. "Bei den zurückliegenden Einsätzen wie etwa dem Pkw-Brand in Weiler konnten wir trotz aller Einschränkungen unserer Aufgabe als Feuerwehr gerecht werden."

Die Abteilung Burgberg konnte noch kurz vor dem Lockdown die jährliche Atemschutzbelastungsübung auf der Atemschutzstrecke in Tuttlingen absolvieren. Alle Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene wurden bis auf Weiteres abgesagt. Auch hier waren Kameraden der Abteilung betroffen.

"Ich selbst habe bei einem Webseminar der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal teilgenommen", erzählt Lemcke. Es werden also neue Wege beschritten und so beispielsweise in einem Videovortrag Aktuelles vermittelt.

Auch die Ausschusssitzung in der Abteilung wurde per Videokonferenz abgehalten. Gerade in diesen Zeiten gebe es viel zu besprechen und es müssten wichtige Informationen weitergeben werden, erklärt Lemcke.

In der ungewohnten Zeit gab es auch Erfreuliches zu berichten. Der neue Mannschaftstransportwagen konnte übernommen werden. Um ihm einen Platz im Gerätehaus zu verschaffen, musste noch die ein oder andere Anpassung und Umbaumaßnahme durchgeführt werden. Unter Berücksichtigung aller Hygiene- und Abstandsvorgaben wurde von einem kleinem Team Hand angelegt.

"Das Fahrzeug wird uns ab sofort die Erfüllung unserer Aufgaben erleichtern", meint Lemcke. Aber es gab auch einen Wermutstropfen zu vermelden. Das Vatertagsfest musste ausfallen. "Ich habe Hoffnung, dass die Situation bald auch für die Feuerwehren etwas besser wird und wir wieder Übungsabende mit mehreren Feuerwehrangehörigen durchführen können", so der Abteilungsleiter. Denn gerade bei diesen persönlichen Treffen könne man sich austauschen, diskutieren und Ideen reifen lassen, welche die Abteilung weiter bringen.

Aufgrund von Corona wurde das Gemeindeleben in Königsfeld zeitweise heruntergefahren. Mittlerweile wird  zwar Schritt für Schritt vieles gelockert, doch die Hilfskräfte des Kurortes mussten auch während des Shutdowns für den Ernstfall gerüstet sein.

In der siebenteiligen Serie mit dem Namen "Allzeit bereit" berichtet der Schwarzwälder Bote daher, was die einzelnen Feuerwehrabteilungen und der DRK-Ortsverein während der Corona-Krise geleistet haben, und wie sie sich in jüngster Zeit auf Einsätze vorbereiteten.

Den Auftakt macht die im Jahr 1901 gegründete Feuerwehrabteilung Burgberg. Sie hat 26 Mitglieder. Abteilungskommandant ist Axel Lemcke.

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