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Königsfeld Ein Verweilen im "Zwischenraum"

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Miriam Huschenbeth beim Aufbau ihrer Ausstellung im Kunstraum Königsfeld Foto: Kunstkultur Foto: Schwarzwälder Bote

Königsfeld. Der Verein Kunstkultur Königsfeld lädt am Sonntag, 1. März, um 11.30 Uhr in den Kunstraum zur Ausstellung mit spannenden neuen Arbeiten der Königsfelder Künstlerin Miriam Huschenbeth ein. Die Künstlerin zeigt zur Vernissage zusammen mit der Schauspielerin Kristin Gerwien die Performance "Ein gemeinsames Für Sich Sein". Einleitende Worte spricht das Beiratsmitglied Axel Heil.

"Cut out – Zwischenräume" nennt Miriam Huschenbeth ihre Ausstellung und lenkt damit den Fokus bereits auf eine ihrer Lieblingstechniken – den Scherenschnitt.

"Mir gefällt am Scherenschnitt, dass er sich zwischen den Dimensionen zu befinden scheint, auch wenn der Scherenschnitt selbst zweidimensional ist, wirkt er am besten in der Dreidimensionalität, wenn er mit Abstand vor einer Wand hängt, also in den Raum hineingeholt wird und somit ein Schattenwurf entsteht, oder wenn man mehrere Scherenschnittebenen übereinander lagert und damit fast schon einen Reliefcharakter erzeugt", so die Künstlerin.

Sie mache Scherenschnitte, die frei im Raum hängen. Es entstünden somit Durchblicke, der Raum dahinter werde einbezogen. Die angedeutete Situation auf dem Scherenschnitt sei nur ein Ausschnitt, der weitergehe. "Ich kann mit dem Scherenschnitt auf diese Weise dreidimensionale Bildwelten erzeugen.

Ich installiere die Scherenschnitte so im Raum, dass sie an manchen Stellen neue Verbindungen zu einander eingehen. Es geht mir um Schichten, die ineinandergreifen. Es sollen neue Räume entstehen", sagt Miriam Huschenbeth.

"Es geht mir letztlich nicht um reale Räume. Es sind eher innere Räume gemeint. Es geht um Dinge, die teilweise bewusst gespeichert werden – Ding um Ding. Es geht um die Überlagerung von Wahrnehmung. Immer mehr sammelt sich in einem an. Ein Hindurchgehen ohne Anzukommen, eine Art Zwischenraum."

Miriam Huschenbeth ist geboren in Schramberg. Sie studierte an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, lebt und arbeitet in Königsfeld als freischaffende Künstlerin und unterrichtet als Kunstlehrerin am St. Ursula Gymnasium in Villingen-Schwenningen.

Die Ausstellung dauert bis 5. April und ist samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet, der Eintritt ist frei.

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