Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Königsfeld "Bure zum Alange" begeistern beim SV Buchenberg

Von
Wolfgang Winterhalter (links) und Nikolaus König sind auf der Bühne in ihrem Element. Foto: Hoffmann Foto: Schwarzwälder Bote

Königsfeld-Buchenberg. Werner Fichter, Vorsitzender des SV Buchenberg, freute sich zu Beginn des Abends über den riesigen Zuspruch, den die Reihe "KUBUS" – Kultur im Buchenberger Sportverein – findet. So sei es in diesem Jahr gelungen, mit den "Bure zum Alange" ein Schwarzwälder Comedy-Duo der Spitzenklasse zu verpflichten.

"Insider mit Stallgeruch" unter den Gästen

Auch passe dies zum ländlichen Rahmen, den Buchenberg biete. Unter den Besuchern machte er auch etliche aus, die er scherzhaft als Insider mit Stallgeruch bezeichnete. Abschalten vom Alltag sollen die Besucher an diesem Abend, gab er diesen mit auf den Weg.

Es folgte der Auftritt von Nikolaus König als Landwirt und Wolfgang Winterhalter als 40-jähriger Feriengast auf Königs Hof. Mitgebracht hatten sie Oliver Albrecht als Betriebshelfer. Er zeichnete für die musikalische Unterstützung am Akkordeon und auf dem Saxofon verantwortlich.

So konnte Herr Schwaderlapp, wie der Landwirt seinen Gast nannte, in diesem Jahr die Bernauer Aromawochen genießen. Güllefahren war angesagt. Auch in der Vergangenheit schwelgten die beiden. So gab es den ersten Krippenplatz für Kleinkinder im Schweinestall. Dies hat beim Gast zu einem besonderen Verhältnis zu den Tieren geführt – vielleicht auch zu der Tatsache, dass er jetzt Vegetarier ist. Landwirt König erklärte, das Kühe im Prinzip auch Vegetarier sind. Sie fressen ja Gras. So könne man ja gleich Gras fressen. Zu dieser Aussage gab es passend ein Lied mit dem bezugsreichen Titel "Gras fressen für eine bessere Welt".

Auch profitiere Herr Schwadderlapp in seinem Zimmer von der Stallwärme, denn der Stall liege direkt darunter. Er galt als ein nicht einfacher Gast, und es war nicht immer einfach, ihn zu beschäftigen. Hier hatte es insbesondere die Herdäpfelernte in sich. Dabei war er ganz und gar nicht zu gebrauchen. Die sich daraus entwickelnde Diskussion rief wahre Lachsalven hervor.

Landwirt König versteht sich als Rücklieferer. Wenn er Gülle ausfährt, sei er in seinem Element. Da sind kleinere "Unfälle", wenn er beispielsweise unterwegs schon etwas verliert, für ihn nicht schlimm. Als dies in einem Neubaugebiet passierte, konterte er die Beschwerde mit den Worten "Hetsch woandersch nabaut". Topaktuell kommentierten die beiden das Ergebnis des SC Freiburg in München mit den Worten, dass es wohl am Trinken der Milch des Sponsors gelegen hat. Durchaus nachdenklich war die Passage, dass immer mehr Landschaftsfläche großen Möbelhäusern oder Industriegebieten weichen müsse. Als Ausgleichsfläche brachten sie unter anderem acht Verkehrskreisel zur Sprache. Hierzu passte ihr Lied "Ich hon a mal an Acker ghet".

Paketbote kämpft gegen Futterengpässe

Im zweiten Teil hatte ein Paketbote Kasimir, gespielt von Wolfgang Winterhalter, seinen Auftritt. Landwirt König spannte diesen auch für persönliche Zwecke ein. So galt es, den Futterengpass seines Nachbarn zu beheben. Kurzerhand wurden drei Ballen Heu in seinen Bus geladen. Als Belohnung gab es Springerle. Doch hier hatte Kasimir wohl etwas falsch verstanden. Er benutze die Pflastersteine, wie er sie nannte, für seine Terrasse. Er sah sie auch als Schwarzwälder Terrakotta.

Die Worte Fichters zu Beginn der Veranstaltung trafen zu. Das Programm war durchaus geeignet, um für ein paar Stunden dem Alltag zu entfliehen.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.