Die Berufsfachschüler haben 14 Kilo Kartoffeln gepellt, sieben Kilo Wurst verarbeitet, fünf Apfelkuchen, drei Linzer Torten, vier Rotweinkuchen und zwölf Brote gebacken. Foto: Zinzendorfschulen Foto: Schwarzwälder-Bote

Zinzendorfschüler bei DRK-Aktion tatkräftig im Einsatz in der Küche, als Sanitäter oder Blutspender

Königsfeld. Bereits zum dritten Mal haben die Zinzendorfschulen zu einer gelungenen Blutspende des Deutschen Roten Kreuzes beigetragen. Mit 30 lag die Zahl derer, die sich von den DRK-Helfern im Erdmuth-Dorotheen-Haus zum ersten Mal in ihrem Leben Blut abnehmen ließen, besonders hoch. Insgesamt waren 143 Spender gekommen. "Sie alle sahen diesen Termin als etwas Besonderes an", wie Bettina Niefänger, Leiterin des Sozialen Bereichs des DRK-Ortsvereins, am Abend resümierte.

Drei Bereiche waren an dem reibungslosen Ablauf beteiligt: Das DRK-Team, die Berufsfachschulen der Zinzendorfschulen und der Schulsanitätsdienst. Die Verpflegung, die Tischdekoration, die Ausschilderung der verschiedenen Räume, das Geschirrspülen und die Versorgung mit Getränken haben die Berufsfachschulen Hauswirtschaft und Ernährung und die Berufsfachschule Wirtschaft übernommen. "Die Schüler waren in Schichten eingeteilt, aber die meisten haben freiwillig länger gearbeitet, als sie mussten", lobte die Lehrerin Gabriele Jerke, die zusammen mit ihrer Kollegin Ulrike Rök den schulischen Beitrag der Blutspende geleitet hatte.

Auch die Bewirteten waren sehr zufrieden. "Richtig lecker", so das Urteil von Sonja Fuchs aus Buchenberg, die sich besonders über den Kartoffelsalat freute. Ansonsten gab es Wiener Würstchen, Wurstplatten, Wurstsalat, selbst gebackene Brote und Kuchen.

Die dritte Säule des Nachmittags waren die Schulsanitäter. Sie begleiteten die Blutspender in den Ruheraum, überwachten dort die vorgeschriebenen Liegezeiten oder brachten den Spendern Getränke. "Eigentlich rennen wir überall herum", meinten Alisa Ernst und Sina Haarmann auf die Frage nach ihrem Haupteinsatzbereich. Ihre verantwortungsvolle Aufgabe machte ihnen sichtlich Spaß. "Sie machen es prima", attestierte Achim Leibach, Ausbilder im DRK-Kreisverband und Leiter der Schulsanitäts-AG der Zinzendorfschulen.

Im neuen Schuljahr sind 16 Schulsanitäter in der AG, und die haben auch ihren Beitrag zu der großen Zahl an Erstspendern geleistet. Sie sind in die Klassen mit älteren Schülern gegangen und haben für die Spende geworben.

Rebekka Kirchner und Lisa Hölzle sind zwei der Erstspenderinnen. Beide besuchen das Sozialwissenschaftliche Gymnasium der Zinzendorfschulen. "Schon als ich 18 wurde, habe ich mir vorgenommen, bald zum Blutspenden zu gehen, denn das ist ja die Altersgrenze", sagte die 19-jährige Rebekka. Als sie dann von dem Blutspendetermin erfahren hat, war sie sofort entschlossen, hinzugehen. Zu Anfang waren die Freundinnen etwas aufgeregt, aber schon kurz darauf hieß es: "Alles in Ordnung", als sie entspannt lachend auf den Liegen nebeneinander lagen.

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