Der Frühling hat das Kurtheater wachgeküsst und eine große Infowand an der Außenseite präsentiert bereits das vielfältige Jahresprogramm 2026. Los geht’s am 15. Mai.
Auch im Inneren des historischen Gebäudes hat neues Leben Einzug gehalten: Eine liebevoll gestaltete Galerie aus zahlreichen Plakaten kündigt den neugierigen Gästen die Höhepunkte der Saison an.
Rundum wohlfühlen
Parallel dazu wird mit großem Engagement im Haus gearbeitet, poliert und jeder Winkel auf Vordermann gebracht. Die Technik wird bis ins kleinste Detail geprüft, damit sich die Gäste ab dem 15. Mai rundum wohlfühlen und eine Atmosphäre kultureller Lebensfreude genießen können.
Thomas Käppler hat für diesen Neustart ein außergewöhnlich vielfältiges Programm kuratiert, das von mitreißender Musik bis zu humorvoller Unterhaltung reicht und sowohl für kleine als auch für große Kulturfans besondere Schätze bereithält.
Bereits die Eröffnung mit einer Hommage an Frank Sinatra setzt einen glanzvollen Maßstab, an dem sich die weiteren Stars des Sommers messen lassen dürfen. Monat für Monat füllen hochkarätige Vorstellungen den Spielplan, wobei sich das enorme Interesse bereits darin zeigt, dass ein Termin sogar schon restlos ausverkauft ist.
Auftakt Den furiosen Auftakt bildet am 15. Mai die „Sinatra Story“ von und mit Jens Sörensen. Der Oldenburger gilt als einer der authentischsten Frank-Sinatra-Interpreten Europas und entführt sein Publikum auf eine musikalisch-biographische Zeitreise. Mit verblüffender Echtheit lässt er den Glanz von Las Vegas auferstehen, plaudert amüsant über das bewegte Leben des „Frankie Boy“ und sorgt mit Klassikern wie „My Way“ oder „Fly Me To The Moon“ für eine perfekte Illusion, die tief in die Seele der Musiklegende blickt.
Live-Tradition der Bigband-Ära
Nur wenige Tage später, am 23. Mai, übernimmt die Grand Central Bigband die Bühne. Mit ihrem Programm „Tribute to Quincy Jones“ zollt das regionale Ensemble, bestehend aus versierten Musikerinnen und Musikern, dem Jahrhundert-Produzenten Tribut. Das Publikum darf sich auf eine Breitwand-Inszenierung voller Swing, Jazz, Pop und Soul freuen, die eigens arrangiert wurde und die Live-Tradition der Bigband-Ära leidenschaftlich in die Gegenwart trägt.
Rhythmisches Feuerwerk Eleganz und stimmliche Brillanz stehen am 25. Mai im Mittelpunkt, wenn das Duo TenBar, bestehend aus dem Tenor Jeremy Buck und dem Bariton Bastian Levacher, die Welt des Broadways mit zeitlosen Evergreens und opernhafter Strahlkraft verbindet. Ihre charmante Moderation macht den Abend zu einer persönlichen, eleganten Reise.
Ein rhythmisches Feuerwerk entzünden am 30. Mai Jörg Hegemann und Michael van den Valentyn. Wenn die beiden Boogie-Woogie-Virtuosen ihre „Four Hands“ an den Tasten vereinen, verschmelzen Ragtime, Blues und stampfender Boogie zu einer mitreißenden Performance, die wohl niemanden auf dem Sitz halten wird.
Der Juni beginnt am 6. mit Johannes Flöck und seinem humoristischen Workout „Frühblüher und Spätzünder“. Die „Creme de la Flöck“ des deutschen Humors bietet ein Feuerwerk an Anekdoten, das mit charmanten Geistesblitzen und herrlicher Selbstironie für ein Wohlfühl-Erlebnis der besonderen Art sorgt.
Skurrile Puppen-Truppe
Ein echtes Phänomen betritt am 12. Juni die Bühne: Murzarella. Die preisgekrönte Bauchsängerin sprengt mit ihrer skurrilen Puppen-Truppe die Grenzen des Genres und beweist, dass eine Kanalratte mit Heavy-Metal-Stimme oder eine opernbegeisterte Dame im besten Alter das Publikum begeistern können. Da dies ein Erlebnis für die ganze Familie ist, gibt es für Kinder und Jugendliche sogar einen besonderen Ticketpreis.
Stummfilm Am 19. Juni wird das Kurtheater zum Ort der filmischen Magie, wenn der Pianist Jens Schlichting den Stummfilm „Kohlhiesels Töchter“ sowie den Chaplin-Vorfilm „The Cure“ live am Klavier begleitet. Seine Improvisationen sind keine bloße Begleitung, sondern eine Erzählung, die die Leinwand atmen lässt und den Zauber der „Einzigartigkeit des Augenblicks“ perfekt einfängt.
Musikalische Lesung
Nach dem bereits ausverkauften schwäbischen Highlight mit Hillus Herzdropfa am 20. Juni folgt am 26. Juni eine besonders emotionale Begegnung: Nils Strassburg präsentiert unter dem Titel „Living Elvis“ eine musikalische Lesung, in der er aus seinem Buch über den King liest, aber auch seltene Stücke und bekannte Klassiker in neuem Arrangement mit seiner Band zum Leben erweckt.
Zeitreise Den Bogen zur Gegenwart schlagen schließlich am 3. Juli die Dresdner Salondamen. Mit ihrem Programm „Irgendwo auf der Welt“, benannt nach dem berühmten Ohrwurm von Werner Richard Heymann, bringen sie einen Glanz in das Kurtheater, der in der heutigen Zeit von besonderer Bedeutung ist. Die musikalischen Expertinnen haben eine facettenreiche Auswahl an Evergreens der 1920er- bis 1940er-Jahre zusammengestellt. Sie beweisen durch ihre Virtuosität an Violine, Cello, Klarinette und Klavier, dass diese Zeitreise eine wunderbare Kraftquelle für das Publikum darstellt.
Tickets gibt’s im Tourismusbüro Bad Wildbad.