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Klugscheißer Warum schmeckt man bei Schnupfen nichts?

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Foto: Pixabay

Jeder kennt das Dilemma, gerade in der kalten Jahreszeit. Am Morgen neben dem Kaffee der genussvolle Biss ins Marmeladenbrot, doch außer einer leichten Süße schmeckt man nichts. Denn der Schnupfen hat die Nase fest im Griff. Und das wiederum hemmt die Geschmacksvielfalt. Aber wieso ist das eigentlich so, wo doch die Geschmacksknospen auf der Zunge verortet sind?

Adrian Hettwer, stellvertretender Vorsitzender der Kreisärzteschaft Calw, erklärt das Phänomen: "Unser vom Gehirn wahrgenommener Geschmackssinn setzt sich aus dem Geruchssinn über Rezeptoren in der Nasenschleimhaut und den Informationen der Geschmacksknospen auf der Zunge zusammen."

Doch bei einem massiven Schnupfen ist der Riechapparat bekanntlich außer Gefecht gesetzt – genauer ist die Nasenschleimhaut angeschwollen, erklärt der Mediziner. "Da damit eine Beeinträchtigung der sensiblen Rezeptoren der Nase verbunden ist, wird der Geschmack in dieser Phase der Erkrankung vornehmlich über die Geschmacksknospen der Zunge wahrgenommen." Und die können eben lediglich süß, sauer, salzig und bitter unterscheiden.

Hettwer beruhigt alle Schnupfengeplagten aber: "In der Regel ist das  nach der Rekonvaleszenz rasch wieder verschwunden. Und das Essen macht wieder Freude."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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