Renate Mangold freut sich auf die Arbeit im Berneuchener Haus. Foto: Kloster Kirchberg

Das Kloster Kirchberg hat ein neues Gesicht. Renate Mangold verstärkt seit Oktober das Team des Berneuchener Hauses am Empfang.

Sulz-Renfrizhausen - "Ich liebe den Kirchberg und bin oft hier mit dem Fahrrad oder auf einer Wanderung unterwegs", erzählt Renate Mangold. Da passt es ja, dass das Berneuchener Haus Kloster Kirchberg auch ihr neuer Arbeitsplatz ist. Die gebürtige Sulzerin lebt seit 35 Jahren in Renfrizhausen, jenem Stadtteil von Sulz, zu dem auch das Tagungs- und Einkehrhaus gehört.

Mangold kümmert sich in der Belegung um das Wohl und die Wünsche der Gäste. Die ersten Wochen hat die Mutter zweier erwachsener Söhne aber erstmal an den verschiedensten Stationen im Haus geschnuppert. Sie war in der Hausreinigung, in der Küche, im Service und auch in der Klosterschenke. "Ich habe Zimmer geputzt, Betten gemacht, Staub gesaugt, die Gäste bedient – alles, um das Haus und die Kolleginnen und Kollegen besser kennenzulernen. Das war interessant und es war mir auch wichtig."

Vom Homeoffice an den Empfang

Die letzten 20 Jahre hat Renate Mangold in der Software-Branche im Vertrieb gearbeitet, die vergangenen zwei Jahre coronabedingt im Homeoffice. "Ich wollte aber wieder rauskommen und mit Menschen zu tun haben", begründet sie ihren Neuanfang im Berneuchener Haus. Der direkte Kontakt mit Menschen – der ist im Kloster Kirchberg garantiert, kommen doch jedes Jahr mehr als 7000 Gäste in das Tagungs- und Einkehrhaus.

Dass die Kolleginnen und Kollegen und die Gäste freundlich und oft auch interessant sind, macht die neue Aufgabe gleich noch angenehmer. In ihrer freien Zeit wandert und radelt Renate Mangold gerne – im nächsten Sommer will sie mit ihrem E-Bike auch mal die sechs Kilometer durch den Wald zur Arbeit auf den Kirchberg fahren – sie spielt Tennis und kümmert sich um ihren Garten mit vielen Rosen und einem Hochbeet. "Und ich bin eine totale Tierliebhaberin und habe auch eine Katze zuhause."

Und dann gibt es da auch noch die Obstwiese, die Renate Mangold hegt und pflegt. Sogar einen Baumschnittkurs hat sie dafür gemacht und regelmäßig sind dort Schafe zu Gast, die ihr auf der Wiese die Mäharbeit abnehmen.