Im Ortschaftsrat Herten sind aktuelle Maßnahmen zur Klimaanpassung vorgestellt worden.
Wie die Stadtverwaltung mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen damit umgeht, welche Maßnahmen vorgesehen sind oder bereits umgesetzt sind, darüber berichteten in der Sitzung des Ortschaftsrats am Montag Klimaschutzmanagerin Louisa Freytag und Patrick Pauli, Leiter der Abteilung Stadtgrün und Umwelt. Ein Klimaanpassungskonzept, das erstmals am 12. März im Bau-und Umweltausschuss vorgestellt wird, sei unerlässlich. So auch priorisierte Maßnahmen wie die Begrünung des öffentlichen Raums, eine synergetische Berücksichtigung von Klimaschutz und Klimaanpassung in den städtischen Gebäuden sowie die Erarbeitung von Grundlagen für Notfallpläne bei Hitze und Starkregen. Zu den weiteren Maßnahmen zählten die Experten die Klimaanpassung in Bildungsprojekten mit und in Schulen und Kitas sowie die Kooperation, Information und die Sensibilisierung der Unternehmen zum Thema.
Andere „schielen“ nach Herten
Als Vorzeigeprojekt wurde in diesem Zusammenhang der bereits umgestaltete Rathausplatz in Herten genannt, bei dem entsprechende Maßnahmen umgesetzt wurden und nach dem auch andere Rheinfelder Ortsteile „schielen“ würden, um eigene Projekte entsprechend umzusetzen, wie Pauli es ausdrückte.
Ein weiterer Bereich ihres Berichts befasste sich mit Förderungsmöglichkeiten für Privathaushalte bei Begrünungsmaßnahmen, wobei erstmals auch Baumpflanzungen finanziell gefördert werden können.
Zahlreiche Förderprogramm
Entsprechende Förderprogramme gebe es für die Neuanpflanzung von Bäumen über die KfW 444, über das Landesprogramm „Klimopass“ für Trinkwasserbrunnen, Dach- und Fassadenbegrünungen sowie über das Programm des Bundes namens „ANK-DAS“, über das Konzepte und Personal gefördert werden können, hieß es.