Christopher Knall vor dem Wasserkraftwerk Rentschler, das von der Stadt instand gesetzt wurde und jetzt erneuerbare Energie liefert für den Badepark. Foto: Buckenmaier

Während Nagolder Klimaaktivisten um Ex-Stadtrat Ulrich Hartmann zu einer Demonstration vor Ort aufrufen und damit auch die aus ihrer Sicht unzureichende Klimaschutzpolitik der Stadt im Visier haben, nimmt Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann seinen Gemeinderat in Schutz vor den verbalen Angriffen. Der OB spricht sogar offen von einer "Beleidigung" des Gremiums – und verweist auf eine lange Liste an städtischen Aktivitäten zum Klimaschutz.

Nagold - Duplizität der Ereignisse: Als Uli Hartmann am Montag die geplante Demo wegen der Corona-Schutzbestimmungen absagt, bläst das Stadtoberhaupt zur medialen Gegenoffensive. Denn das, was die Klimaschützer der Stadt vorwerfen, will er so nicht auf sich und dem Stadtrat sitzen lassen. Zum Pressegespräch kommt auch Christopher Knall (31), seit anderthalb Jahren Klimaschutzmanager und ÖPNV-Beauftragter der Stadt. Und OB Großmann nimmt kein Blatt vor den Mund: "Das geht in eine Richtung", sagt er mit Blick auf die Klimaaktivisten, "die gar nichts bringt. Wir können keine Kohlekraftwerke abschalten".

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