Einer der Hähne, den die Zuschauer bei der Freilandschau in Weilheim erleben konnten. Foto: Jörg Wahl

Der Kleintierzuchtverein Weilheim präsentierte am Wochenende seine züchterischen Leistungen. Dabei gab es nicht nur viele verschiedene Rassen von Hühnern oder Kaninchen zu sehen, sondern auch Pokale für die besten Züchter.

In der Vereins- und Festhalle wurde am Wochenende kräftig geschnattert und gepiept: Die unterschiedlichsten Rassen und Farbenschläge – unterteilt in Kaninchen, Tauben, Hühnern, Zwerghühnern und Enten – gab es bei der Freilandschau zu sehen. Aus mehreren Zuchtbeständen der Weilheimer Mitglieder waren rund 230 Kleintiere vor Ort, welche das Publikum bei manchem Fachgesimpel bestaunen durfte: Infokarten an den Käfigen gaben Hintergründe zum jeweiligen Tier.

 

Für prämierte Züchter gab es viel Applaus

Die Besucher zeigten sich sichtlich beeindruckt von den dargebotenen Zuchtergebnissen der Vereinsmitglieder. Seitens der Vereinsmitglieder des Weilheimer Kleintierzüchtervereins (KLZV) wurden sie nicht nur über die Tierhaltung und Zucht beraten, sondern in der Halle auch gastfreundlich bewirtet.

Vorstand Peter Beck oblag es die Gäste im Namen des KLZV Weilheim willkommen zu heißen, insbesondere auch Züchterkameraden aus benachbarten Vereinen. Sein Dank galt allen beteiligten Züchtern für deren Engagement, Mühe und Aufwand. Laut Beck waren die Qualität und züchterische Ergebnisse auf der Schau perfekt und demonstrieren damit die aktive Kleintierzucht in Weilheim. es würde sich darin aber auch der Zusammenhalt und die Kameradschaft innerhalb des Vereins spiegeln. Sein Lob und Dank galt auch allen im Hintergrund helfenden Händen.

Bürgermeister Philipp Hahn drehte vor seinem Grußwort ebenfalls eine Runde durch die Schau und zeigte sich begeistert. Persönlich – aber auch im Namen von Ortsvorsteher Eberwein und Stadträtin Ingrid Riester – beglückwünschte er den

Bürgermeister Philipp Hahn (von links) und KLZV-Vorstand Peter Beck zusammen mit den prämierten Züchtern Foto: Jörg Wahl

zur erfolgreichen Veranstaltung und dankte allen Beteiligten für deren Engagement und Leidenschaft für die Kleintierzucht. Der Verein trage zur Bewahrung der Tierarten und Pflege der ländlichen Kultur bei. Hahn verwies auf die Stärkung des Gemeinschaftssinnes und Kulturbereicherung fürs Allgemeinwohl.

Preisrichter hatten im Vorfeld die Tiere begutachtet

Bei der Siegerehrung am Sonntagnachmittag oblag es Beck – mit der Unterstützung seines Stellvertreters Daniel Ehrnsperger und Bürgermeister Hahn – die ermittelten prämierten Züchter bekannt zu geben, sie zu ihren Erfolgen zu beglückwünschen und ihnen die ausgesetzten Pokale und Trophäen unter viel Applaus zu überreichen. Die unparteiischen Preisrichter hatten für den Wettbewerb bereits im Vorfeld ihre Arbeit vollzogen.

Die prämierten Züchter

Kaninchen: 1. Felix Hönes m. Kleinsilber graubraun (38 Punkte), 2.Jan Beck mit Kleinsilber schwarz (29 Pkt.), Karl-Heinz Beck m. Klein-Chion – (19 Pkt.) Jungzüchter: 1.Elisa Beck m. Alaska (31 Pkt.), 2.Leon Beck m. Russen (27 Pkt). Hühner: 1.Ewald Schneider m Cemani – (24 Pkt.), 2.Karl-Heinz Beck m. Aravcana (23 Pkt.), 3.Willi Hönes m. Rheinländer Schwarz (23 Pkt.). Zwerghühner: 1.Andreas Heck m. holländische Zwerghühner goldhalsig ( 31 Pkt.), 2.Familie Wolf m. Sebright (30 Pkt.), 3.Peter Beck m. Zwergwyandotten lachsfarbig (27 Pkt.). Jugend: 1.Leon Beck m. Zwerg Wyandotten (26 Pkt.). Tauben: 1.Felix Hönes m. Thüringer Weißschwanz schwarz (29 Pkt.), 2.Hermann Wolf m. Startaube silberschuppe schwarz (28 Pkt.), 3.Thomas Beck m. Startaube Starhals schwarz (26 Pkt.). Jugend: 1.Leon Beck m. Süddeutsche Schnippe schwarz (28 Pkt.), 2.Elisa Beck m. Startaube Silberschuppe schwarz (23 Pkt.). Paul-Wiest-Gedächtnispokal: Elisa Beck. Wanderpokal: Hasen: Felix Hönes, Hühner. Andreas Heck sowie Tauben: Felix Hönes