Der Mann von den Philippinen vertritt die Interessen der Diakone aus dem Dreiländereck und setzt sich auch für sein Herkunftsland ein.
Der von den Philippinen stammende Diakon Roy Paraiso aus Kleinkems nimmt in Rom als Delegierter der internationalen Diakonkonferenz (IDC) der katholischen Kirche im Vatikan teil, heißt es in einer Mitteilung. Diese startete am Montag unter dem Motto „Diakone: Frohe Zeugen der Hoffnung“.
Für eine Woche tagen die delegierten Diakone aus aller Welt in Rom. Roy Paraiso aus Kleinkems vertritt laut der Mitteilung die Diakone im Dreiländereck. Seine Kontakte mit den Diakonen sowohl in der Schweiz, als auch im Elsass, seien durch seine Arbeit während der inzwischen nicht mehr vorhandenen Kirchen am Rheinknie (KIRK-Tagen) entstanden und seien ihm bis heute dienlich.
Die Delegierten diskutieren bei dieser Tagung über die Zukunft der Arbeit der Diakone in der katholischen Kirche. Besonders im Dreiländereck, wo die katholischen Gemeinden immer größer würden, sei die Frage der Stellung der Diakone neu zu definieren, heißt es in der Mitteilung.
Diakon Paraisos größtes Anliegen bei der Konferenz sei jedoch die Wiedereinführung der Rolle der Diakone in seiner Heimat Philippinen. Das asiatische Land sei zwar mehrheitlich katholisch, aber das Diakonat der verheirateten Männer werde jedoch nicht eingeführt, obwohl es in der katholischen Kirche seit dem zweiten Konzil im Vatikan zugelassen worden sei.
Dabei gebe es Interesse an der Wiedereinführung des Diakonats auf den Philippinen unter den Bischöfen. So habe ein Weihbischof aus dem Bistum Cebu Kleinkems besucht, um sich bei Diakon Paraiso ein Bild über seine Arbeit zu machen. Eine Messe mit Papst Franziskus im Vatikan sowie ein Abendessen mit dem Papst beschließe die Konferenz.