Die Peterzeller Mädchen und Jungen hatten beim Kinderumzug der Närrischen Bürgerwehr viel Spaß.
Sehr viel Glück mit dem Wetter hatten die Narren beim Kinderumzug in Peterzell.
Beim Aufstellen der Gruppen vor der Mehrzweckhalle, richtete so mancher Narr etwas bang seinen Blick nach oben. Doch als Punkt 10 Uhr der erste Kanonenschlag – gezündet von der närrischen „Artillerie“ der Bürgerwehr – durch den Ort hallte, hörte es auf zu regnen. Sogar die Sonne zeigte sich zwischendurch den großen und kleinen Narrole.
Wie immer beim Kinderumzug in Peterzell, marschierten – nach den Kanonieren mit ihrer Kanone – mit fetziger Guggemusik die „Bloos Arsch“ voran, um den Narrensamen beim Feiern ihrer Straßenfasnet gebührend zu unterstützen.
Genauso unverzichtbarer Bestandteil des Kinderumzugs sind die Engelegoaschter, die auch diesmal wieder in größerer Anzahl mit dabei waren.
Ihnen schloss sich dann ein beachtlicher Tross von kleinen Teilnehmern, die sämtlich bunt herausgeputzt, toll geschminkt und verkleidet waren, an. Egal, ob selbstständig im Zug mitmarschierend oder noch an der Hand der Mütter oder Omas, alle teilnehmenden Kinder in Peterzell genossen sichtlich ihre Fasnet.
Interessierter Blick aus dem Kinderwagen
Und die ganz kleinen Narren – die meisten von ihnen waren sicherlich zum ersten Mal mit dabei – lugten meist interessiert aus ihrem Kinderwagen heraus: Was gab es da nicht alles für lustige, schräge oder seltsame Gestalten zu sehen. Auf ihrem Zug durch den Ort gab es für die oft sehr fantasievoll kostümierten Kleidles- und Hästräger von den am Wegesrand wartenden Zuschauern viel Applaus und lustige Zurufe.
Nach dem Kinderumzug lud die Närrische Bürgerwehr ihren Nachwuchs in die geschmückte Mehrzweckhalle ein. Dort hatten fleißige Helfer ein Kinderprogramm mit lustigen Spielen, Musik und Tanz vorbereitet. Als Stärkung gab es für die kleinen Feiernden eine Brezel und ein Freigetränk. Auch für die Erwachsenen war bestens gesorgt.