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Kleiderschrank-Detox Wie weniger Klamotten das Leben leichter machen

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Alexandra Böhne setzt bei Mode auf Klasse statt Masse. Nachhaltigkeit hat ebenfalls einen hohen Stellenwert bei ihr. Foto: Siegmeier

Zimmern o.R. - Vor allem Frau kennt das Problem: Was ziehe ich heute Abend zur Party nur an?! Das hübsche rote, oder doch lieber das kleine Schwarze? Der Kleiderschrank ist übervoll, aber das Richtige mag mal wieder nicht dabei sein... "Alles Quatsch und Zeitverschwendung", winkt Alexandra Böhne aus Zimmern ab. Wie sie vollgestopften Schränken den Kampf ansagt wie das ihr Leben leichter macht und sogar noch der Umwelt hilft, lesen Sie in unserem (SB+)-Artikel.

Vollgestopfte Schränke mit allerlei passenden und nicht mehr passenden, dafür aber liebgewonnenen Klamotten, gibt es bei ihr nicht mehr. Sie hat radikal ausgemistet und reduziert. Sie besitzt wenige, aber dafür gut ausgesuchte Stücke und Outfits – "Kleiderschrank-Detox" sei Dank. Und wenn sie Neues kauft, dann ist Nachhaltigkeit ein großes Thema.

Von unnötigem Klamotten-Ballast trennen

Bereits vor einigen Jahren habe sie sich von unnötigem Klamotten-Ballast getrennt. "Sachen, die ich nicht anziehe, die muss ich auch nicht aufheben. Die kann ich lieber auf dem Flohmarkt oder im Second-Hand-Laden anbieten", rät sie. "Man muss nur wollen", sagt sie und betont, dass genau hier das Problem liege. Oft überrede man sich ja selbst wieder, warum man etwas noch unbedingt aufheben müsse, doch davon müsse man wegkommen. "Seit ich nicht mehr stundenlang vor dem Schrank stehen muss, habe ich viel mehr Zeit für andere Dinge", sagt die junge Mutter lächelnd.

Vermeidung und Nachhaltigkeit sei für sie ein wichtiges Prinzip, das sie in ihrem Aufbaustudium Bildung für nachhaltige Entwicklung verinnerlicht habe, erzählt sie. Billig produzierte Kleidung kommt bei Alexandra Böhne nicht in den Schrank. Vermeidung gelte nicht nur bei Plastik, oder anderem Müll, sondern auch bei Textilien. "Das hat bei mir beim Hochzeitskleid angefangen. Ich habe mich gefragt, warum ich ein Kleid kaufen soll, das sehr teuer ist und das ich nur einmal trage", erinnert sie sich. Stattdessen habe sie sich für ein schlichtes, schwarzes Kleid entschieden, "das ich heute noch immer anziehe". Bei einem Rucksack-Urlaub in Sri Lanka habe sie dann erneut festgestellt, dass man gar nicht so viele Klamotten benötige. Zurück zu Hause begann sie, sich von vielen Kleidungsstücken und Schuhen zu trennen.

Weniger ist mehr

"Weniger ist mehr. Von der trendbewussten, bin ich zur klassischen Garderobe übergegangen. Da hat man unzählige Kombimöglichkeiten", verrät Böhne ihr Geheimrezept. Mal ein farbiges Tuch, farbige Schuhe oder dergleichen, und schon wirke das Outfit anders. Und wenn sie doch mal etwas Feierliches, oder ein schickes Kleid für einen besonderen Anlass benötigt? "Dann leihe ich mir etwas bei einer Freundin, oder schaue, ob es Second Hand etwas gibt", erzählt sie.

"Second Hand ist richtig klasse, es gibt viele Boutiquen, da bekommt man tolle Designerstücke zu erschwinglichen Preisen" schwärmt sie. Aber wenn es dann doch mal etwas Neues sein soll: "Dann sollte es ­hochwertiges Material sein, das fair und nachhaltig produziert wurde", rät sie.

Ist die Farbe mit der Zeit etwas verschlissen, könne man Lieblingsstücke gut mit Waschmaschinenfarbe wiederauffrischen. Aber auch wenn sich das alles so einfach anhört: Auch Alexandra Böhne steht immer mal wieder vor Herausforderungen – "wenn es um Schuhe geht", gibt sie schulterzuckend zu. Aber auch hier wird sie noch eine geeignete Lösung finden, sagt sie zuversichtlich.

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