„Unternehmer mit Weitblick und Herz“: Unternehmer Klaus Schnepf hat die Bürgermedaille der Stadt Nagold erhalten.
Mit einem festlichen Blumenwiesenfest ging in diesen Tagen eine Ära zu Ende: Klaus Schnepf, Gründer der Schnepf Planungsgruppe Energietechnik in Nagold, übergab nach mehr als vier Jahrzehnten erfolgreicher unternehmerischer Tätigkeit sein Lebenswerk in die Hände seiner Mitgesellschafter. Gleichzeitig wurde er von Oberbürgermeister Jürgen Großmann mit der Bürgermedaille der Stadt Nagold ausgezeichnet.
Klaus Schnepf hat aus einem Ein-Mann-Betrieb ein international tätiges Planungsbüro mit Schwerpunkt Energietechnik aufgebaut. Für seine unternehmerischen Leistungen wurde er bereits mit dem Unternehmenspreis Nagold-Freudenstadt, dem Preis „Arbeitgeber der Zukunft“ und dem Umweltpreis der Sparkasse Pforzheim Calw geehrt.
„Nah bei den Menschen dieser Stadt“
In seiner Laudatio würdigte Oberbürgermeister Großmann ihn als „herausragenden und vorbildlichen Unternehmer mit Weitblick und Herz, der mit seiner Planungsgruppe ein Lebenswerk geschaffen hat, das weit über seine Zeit hinauswirken wird“. Nagold sei für Schnepf zur Heimat geworden: „So wie er sein Stadthaus mitten in Nagold gebaut hat, wollte er auch immer mitten unter den Menschen leben und wirken. Daraus ist ein Stück weit sein Bürgersinn entstanden, nah bei den Menschen dieser Stadt.“
Dieser Bürgersinn zeigte sich in zahlreichen Projekten, die Schnepf über Jahre hinweg unterstützt hat: von der Landesgartenschau 2012 über die Vesperkirche, die Urschelstiftung und den Förderverein Stationäres Hospiz bis hin zu Schulprojekten am Otto-Hahn-Gymnasium und dem Jugendforschungszentrum.
„Klaus Schnepf hat Nagold unternehmerisch geprägt und als engagierter Bürger wesentlich zur Weiterentwicklung unserer Stadtgesellschaft beigetragen“, betonte Großmann. Der Gemeinderat der Stadt Nagold würdigte diese Verdienste mit der Verleihung der Bürgermedaille.
In seiner Dankesrede sagte Schnepf: „Nagold hat mir den Freiraum gegeben, mein Unternehmen zu entwickeln. Es war mir ein Herzensanliegen, etwas von dem zurückzugeben, was mir im Leben zuteilgeworden ist und was ich mir hart erarbeiten musste.“