Die CDA im Schwarzwald-Baar-Kreis trifft sich mit Oberbürgermeister Jürgen Roth (Bildmitte) zum Austausch über viele Themen in der Stadt. Foto: CDA Schwarzwald-Baar-Kreis

Zu Gast bei Villingen-Schwenningens Oberbürgermeister Jürgen Roth gab es für die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft viele Einblicke.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Kreisverband Schwarzwald-Baar-Kreis traf sich zu ihrem jährlichen Gespräch mit Oberbürgermeister Jürgen Roth. Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen der Stadtentwicklung, der kommunalen Finanzen und der sozialen Infrastruktur.

 

Der Oberbürgermeister stellte die laufenden Großprojekte vor – darunter die geplanten Wohnbauvorhaben am Oberen Brühl und in Schwenningen das Innenstadtkonzept mit dem Rössle-Areal sowie die Planungen für das neue Zentralbad.

Darauf kommt es der CDA an

Kreisverbandsvorsitzender Gottfried Schmidt betonte, wie wichtig bezahlbarer Wohnraum ist. Auch Angestellte mit mittleren Einkommen sollten in der Lage sein, Eigentum zu bilden in Form eines Wohnhauses oder einer eigenen Wohnung. Eigentum schaffe auch finanzielle Absicherung im Alter.

Oberbürgermeister Roth erläuterte dazu, dass bezahlbarer Wohnraum über innovative Modelle und langfristige Mietpreisbindungen geschaffen werden soll.

Auch die Finanzlage der Stadt war Thema: Roth erläuterte die geplante Maximalverschuldung von 175 Millionen Euro zur Erneuerung der Infrastruktur, zugleich aber auch den klaren Willen zu Einsparungen und effizientem Mitteleinsatz. Die CDA sieht die Lastenverschiebung in die Zukunft kritisch, sieht aber in der Instandhaltung notwendiger Infrastruktur sowie in sinnvollen Bauprojekten ein Benefit für die breite Bevölkerung. Daher dürfen steigende Sozialausgaben nicht dazu führen, dass für Investitionen kein Spielraum mehr besteht.

Wertvoller Austausch

Die CDA zeigte sich interessiert an den vorgestellten Projekten, brachte eigene Anregungen ein und betonte die Bedeutung von solider Haushaltsführung. Einigkeit bestand darin, dass die Stadt trotz angespannter Rahmenbedingungen mutig investieren müsse, um die Zukunftsfähigkeit zu sichern.

Weitere Themen waren die Kinderbetreuung und der Fachkräftemangel, der Ausbau des ÖPNV sowie Fragen der Sicherheit und Bürgernähe. „Der offene Austausch mit der CDA ist wertvoll, weil er die sozialen Perspektiven in den Blick rückt und uns hilft, die Balance zwischen finanzieller Verantwortung und gesellschaftlichen Erwartungen zu halten“, so Oberbürgermeister Roth.