Die SG Scutro (hier beim Jubel nach dem Sieg gegen die SF Eintracht Freiburg) ist am Ziel ihrer Träume angelangt. Foto: Fissler

Die Damen von der Schutter haben in March zwar am Anfang noch Nervosität gezeigt, sich aber am Ende ganz souverän durchgesetzt. Somit wurde am Montagabend gefeiert.

MARCH. Landesliga, Damen, Nachholspiel: TSV March - SG Scutro 19:38 (9:18). Die SG-Damen haben sich am Montagabend Meisterschaft und Verbandsliga-Aufstieg gesichert. Im Nachholspiel beim Absteiger siegten die Gäste aus der Ortenau sicher. Sie gerieten dabei nie ernsthaft in Gefahr.

 

Damit gelang den in den vergangenen Jahren durch manche Höhen und Tiefen gegangenen Damen von der Schutter gleich im ersten gemeinsamen Jahr mit Trainer Oliver Kronenwitter der maximale Erfolg.

Lediglich in der ersten Viertelstunde und einem Zwischenstand von 7:7 hielt March mit. „Meine Mannschaft war brutal nervös, aber es ging eben auch um viel“, zeigte Kronenwitter durchaus Verständnis für den nicht ganz optimalen Beginn der Gäste.

In der zweiten Halbzeit steigt schon die Vorfreude auf die Party

Der erfahrene Coach nahm eine Auszeit und nordete die Seinen nochmals beruhigend ein. Fortan sollte es dann auch wesentlich besser laufen. „Wir haben zehn bis zwölf richtig starke Minuten gespielt und sind in diesem Spielabschnitt über 8:15 in Minute 26 weggezogen. Zur Pause war die Geschichte dann auch im Grunde durch“, ordnete Kronenwitter angesichts eines Vorsprungs von bereits neun Treffern ein.

Die zweite Halbzeit stand vor allem im Zeichen von Genuss und konzentriertem Verwalten im Vorfeld des bevorstehenden Triumphs. Über 12:22 in Minute 39, 15:29 in Minute 48 und 18:36 fünf Minuten vor dem Ende war der Sieg nie ernsthaft in Zweifel zu ziehen. March gab bis zum Ende nicht auf, was Kronenwitter ebenso hervorhob wie die Fairness des Kontrahenten.

Der Rest war großer Jubel auf Gästeseite und ein erster Feiervorgeschmack aufs kommende Wochenende, wenn mit dem Heimderby gegen Altenheim die Saison abgeschlossen wird. „Es ist eine verdiente Meisterschaft, weil wir die konstanteste und beste Mannschaft sind. Gerade für das Team freut es mich sehr, weil die Spielerinnen zwei- bis drei Mal die Woche diesen enormen Aufwand betreiben und sich jetzt belohnt haben. Mannschaftlich wurde ein klarer Schritt getätigt“, unterstrich ein entspannter SG-Trainer wenige Minuten nach dem Spielende.

Scutro: Reichenbach; Strauch 3, Tafa 5, Salzmann 1, Martin 3, Zacharias 3, Zimmermann 7/2, Bläsi 4, Friedrich 4/1, Bix 3, Ruder 1, Orana 4.