„Treff & Bewegung am Trichtinger Silberring“ lautet der Titel des Projekts von „Liebe zum Dorf – Bürger für Trichtingen“. Dieses stand neben den Wahlen und dem Thema Grundschule Trichtingen im Fokus. Foto: Sehburger

Um die Klage zum Erhalt der Trichtinger Grundschule und das Projekt am Trichtinger Silberring ging es bei der Versammlung des Vereins „Liebe zum Dorf“.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ informierte Gemeinderat Markus Giesa über die aktuell beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim anhängige Klage zum Erhalt der Grundschule in Trichtingen.

 

Am 12. März werde der VGH über die Zulässigkeit der Klage entscheiden. Alle Befürworter der Grundschule seien dazu aufgerufen, ihre Unterstützung durch eine Teilnahme am Gerichtstermin zum Ausdruck zu bringen.

Im Fokus der Hauptversammlung des Vereins „Liebe zum Dorf – Bürger für Trichtingen“ standen aber zunächst Wahlen. Nach der freudigen Aufnahme einiger neuer Mitglieder und Berichten über die Vereinsjahre 2024 und 2025 leitete Giesa diese ein.

Sie brachten personelle Veränderungen an der Vereinsspitze hervor: Christof Heckele wurde zum Vorsitzenden gewählt, Andreas Schäuble übernimmt künftig das Amt des Stellvertreters, Janine Hils wurde als dritte Beisitzende neu in den Vorstand berufen.

Silberring kommt „ins Rollen“

Ein zentrales Thema der Versammlung war das Projekt rund um den Trichtinger Silberring-Gedenkstein, der durch den fortschreitenden Gipsabbau am Römersträßle „ins Rollen“ gebracht wird. Jasmin Holzer-Bartosch gab hierzu einen Überblick über die historische Bedeutung des Silberrings.

Anschließend stellte Andreas Schäuble mit einer Prise Humor das Kernthema der Vereinsarbeit der vergangenen zwei Jahre vor und ließ dabei auch die überwundenen Hürden der Planungsphase nicht unerwähnt.

Trampolin und Fitnessbank

Das Ergebnis trägt den Titel „Treff & Bewegung am Trichtinger Silberring“ und sieht die Entwicklung eines Begegnungs- und Freizeitortes im Gewann Löhr mit Blick auf Trichtingen und den Fundort des historischen Silberrings vor.

Geplant sind neben dem Gedenkstein unter anderem windgeschützte Sitzgelegenheiten, eine Himmelsschaukel, ein Bodentrampolin sowie eine Fitnessbank. Ein Multifunktionsrasenspielfeld soll Raum für Aktivitäten wie Federball, Boule und weitere Spiele bieten.

Ergänzt wird das Konzept durch Insektenhotels, Nistkästen und Obstbäume, die eine enge Verbindung zur Natur schaffen. Im Laufe des Jahres soll so ein Ort entstehen, der zum Verweilen, Begegnen und Bewegen einlädt.

Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen bisherigen Förderern und Unterstützern des Projekts. Dazu zählen unter anderem die Firma Gförer, „Leader“, die Gemeinde Epfendorf, das Landratsamt Rottweil, das Regierungspräsidium Freiburg sowie zahlreiche lokale Partner und engagierte Bürger. Wer das Projekt durch Mithilfe beim Bau oder durch finanzielle Unterstützung fördern möchte, kann sich direkt an den Vereinsvorstand wenden.