So sieht die Großbaustelle am Kindergarten aktuell aus: Die Außenwand zur Straße hin wird betoniert. Foto: Ziechaus

Gute Nachrichten hörten die Gemeinderäte in ihrer letzten Sitzung vor der Wahl – und die konnten sie auch auf der Baustelle des Kindergartens besichtigen.

Im Sitzungssaal im Rathaus in Hardt entschied der Gemeinderat über ausgeschriebene Bauleistungen für die Kindertagesstätte. Danach besichtigten sie die Baustelle auf der anderen Seite der Mariazeller Straße.

 

Die Gerüstarbeiten für den Neubau der Kita wurde von der Firma Kaupp aus Sulgen für 27 800 Euro angeboten, bei einer Kostenberechnung von 37 690 Euro. Aus fünf Angeboten lag das höchste Angebot bei 52 000 Euro.

5000 Euro über der Planung

Für die Dachabdichtungsarbeiten für das komplette Dach lag das günstigste Angebot von vier Firmen bei 348 400 Euro, bei einer Kostenberechnung von 332 500 Euro. Damit liegen die Kosten bei diesen beiden Vergaben etwa 5000 Euro über der Planung.

Das günstigste Angebot hatte die Firma Rückert aus Gosheim abgegeben. Die beiden günstigsten Angebote wurden vom Gemeinderat einstimmig angenommen.

Außerdem informierte Bürgermeister Michael Moosmann über eine mögliche zusätzliche Förderung für den Neubau der Kita über 700 000 Euro. Dafür müssten die Arbeiten bis zum September 2026 abgeschlossen sein. Den Antrag werde die Gemeinde bis Ende der Woche einreichen.

Die Gemeinderäte und Besucher der Baustelle, vor Planer Thomas Broghammer. Foto: Ziechaus

Sichtbar, sogar greifbar wurden die guten Nachrichten für die Gemeinderäte bei einer Besichtigung auf der Baustelle mit Planer Thomas Broghammer vom Ingenieurbüro. Er sah den Bau im Zeitplan, nachdem die Arbeiter einiges aufgeholt hatten. „Die 40 Zentimeter starke Bodenplatte ist fertig“, zeigte er vor den Wandverschalungen auf der Frontseite mit dem wasserundurchlässigen Sichtbeton.

Kanäle unter der Bodenplatte

Die Bodenplatte trage ohne Fundamente und sei ohne Fertigelemente vor Ort gebaut. Schächte und Kanäle für die Entwässerung seien unter der Bodenplatte eingebaut. Diese Arbeiten seien vom Planungsbüro vor dem Weiterbau überprüft worden.

Nun werde der Zimmermann den Bau besichtigen und dann vor dem Urlaub den Holzaufbau vorbereiten, der nach den Ferien aufgerichtet werden soll. So sei man im Plan, obwohl es schon beim Aushub Mehraufwendungen gab mit Dreck und Müll aus ehemaligen Kellern früherer Gebäude auf dem Bauplatz.

Auch Welleternitplatten habe man gefunden, verpackt und entsorgt. Aus Sicherheitsgründen sei der Bauzaun mit Sichtplanen abgehängt worden, weil Kinder durch die Felder greifen könnten. Jetzt stehen die Arbeiten durch zwei Fenster unter genauer Beobachtung der Kinder.