Gut angekommen sind in diesem Herbst die ersten Kinder in der neuen Krippengruppe. Foto: Wiebke Jansen

Nora Letsch als neue Leiterin hat erstmals dem Binsdorfer Ortschaftsrat Einblick in die Kindertagesstätte Regenbogen gegeben.

Seit diesem Monat hat die Kita Regenbogen in Binsdorf eine neue Leiterin: Nora Letsch folgt in dieser Funktion auf Tanja Schick.

 

Diese war seit 2015 in der Kita tätig gewesen, seit 2019 als alleinige Leiterin. Ortsvorsteher Hans-Jürgen Weger erinnerte daran, dass Schick in dieser Zeit erst die Corona-Krise und dann die in Binsdorf stark steigende Nachfrage nach Betreuungsplänen bewältigen musste.

Ortvorsteher findet: „Wir haben einenVorzeigekindergarten.“

Die scheidende Leiterin war auch maßgeblich an der in diesem Jahr abgeschlossenen Erweiterung der Einrichtung um eine zweite Krippengruppe beteiligt. „Und jetzt kannst du deinen Planungserfolg nicht mehr genießen“, bedauerte der Ortsvorsteher bei der Verabschiedung.

Doch die Arbeit habe sich gelohnt: „Wir haben einen Vorzeigekindergarten“, fand Weger. Schick habe „eine gute Basis für die neue Leitung geschaffen“.

Die Nachfolgerin fürTanja Schick wurde kurzfristig gefunden

Diese neue Leitung wurde mit Nora Letsch gefunden, die seit einem Jahr im Binsdorf Kita-Team ist. Britta Peters, seit vier Jahren dort tätig, ist nun offiziell ihre Stellvertreterin. Die beiden gaben den Ortschaftsräten in ihrem Bericht unter anderem einen Überblick über die Personalsituation: In Binsdorf arbeiten 16 Frauen, darunter drei Auszubildende und eine FSJlerin. Am Standort Erlaheim sind es sieben inklusive einer Auszubildenden.

Von März bis Juli war die Kita überbelegt

Der Binsdorfer „Regenbogen“ bietet zwei Krippengruppen mit 20 Plätzen für Kinder von einem bis drei Jahren. Die altersgemischte Betreuung von zwei bis sechs Jahren bietet 45 Plätze.

Deutlich wurde in Letschs Ausführungen: Von März bis Juli war die Kita überbelegt. Seit Inbetriebnahme des neuen Anbaus kann er Betreuungsbedarf im Ort wieder gedeckt werden. Der altersgemischte Bereich ist absehbar bis Juli 2025 voll ausgelastet.

Kommendes Jahr gebe es eine deutliche Entlastung, erklärte die neue Leiterin: „Wir sind nicht mehr überbelegt, sondern nur noch vollbelegt.“ Aus ihrer Sicht bestätigt das, dass der Krippenanbau sinnvoll gewesen sei: „Wir sind froh, dass wir die zusätzlichen Plätze haben.“

Abschließend drückte Letsch ihre persönliche Hoffnung aus: Man wolle künftig allen Eltern, die in Binsdorf einen Krippenplatz möchen, auch einen anbieten können.