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Kita "Pusteblume" Eltern nervt Parksituation in Freudenstadt

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Die Kita Pusteblume Foto: Müller

Eine Mutter ärgert sich über die Parksituation an der Kita "Pusteblume". Dort riskiere man Knöllchen, wenn man seine Kinder dort abliefert. Was die Stadt dazu zu sagen hat, erfahren Sie in unserem (SB+)-Artikel.

Freudenstadt - Die Kinderkrippe Pusteblume befindet sich im Freudenstädter Gebiet Kohlstätter Hardt in der Eisweiherstraße. Ein Teil davon gilt als verkehrsberuhigter Bereich. Wenige Meter von der Einrichtung ist die Spielstraße wieder aufgehoben. "Da jedoch nur vier Parkplätze für derzeit fünf Erzieherinnen vorhanden sind", würden gerade diese ihr Fahrzeug auf den ausgeschriebenen Flächen abstellen.

Für die Eltern, die kurz ihre Kinder abgeben möchten, bestehe dadurch ein Problem. Ausgeschriebene Kurzparkmöglichkeiten gebe es nämlich nicht.

Und genau das wünscht sich die Mutter. Aus Sicht der Eltern sei es Aufgabe der Stadt, "zumindest eine kurze Haltemöglichkeit zu schaffen". "Zumal nächstes Jahr die Kita um eine weitere Gruppe erweitert wird. Wo sollen dann alle Eltern morgens zu den Stoßzeiten parken?", fragt sich die Mutter. Weitere Sorgen bereite ihr, dass im Oktober eine Familie angezeigt und durch das Ordnungsamt mit Verwarnungsgeld belangt worden sei, "da acht Minuten geparkt wurde". Auf Nachfrage bei der Kita-Leitung sei mitgeteilt, dass die Parksituation wohl schon mehrfach bei der Stadt Freudenstadt angesprochen worden sei, ergänzt sie.

Be- und Entladen ist erlaubt

Bürgermeisterin Stephanie Hentschel zeigt sich auf Anfrage unserer Zeitung überrascht: "Das Thema wurde weder von Eltern noch von Erziehern an uns herangetragen."

Im Oktober sollen sechs Verstöße im gesamten Kohlstätter Hardt geahndet worden sein. Einer davon vor der Kinderkrippe Pusteblume. Das sei der von der Mutter angesprochene Fall.

Im Bereich der Kinderkrippe ist das Be- und Entladen eines Fahrzeugs erlaubt, erklärt die Bürgermeisterin. Dadurch sei für die Eltern die Möglichkeit gegeben, zu halten, ihre Kinder an der Betreuungseinrichtung abzugeben und abzuholen.

Vor den sechs Verstößen im Oktober habe es über einen längeren Zeitraum keine Ahndungen gegeben. Zuvor seien Verstöße wegen falschen Parkens im Kohlstätter Hardt im Monat April gehandet worden, erklärt Hentschel. Knapp ein halbes Jahr habe es somit keine Beanstandungen gegeben. "Zwar wird auf Wunsch der Anwohner häufig kontrolliert, aber es werden selten Verstöße festgestellt."

Für Stadt existiert Problem nicht

Acht Minuten zum Be- und Entladen des Fahrzeugs dürften für einen belangbaren Verstoß nicht ausgereicht haben, so Hentschel. Daher gehe sie davon aus, dass die Person ihr Fahrzeug auf dem Bürgersteig abgestellt habe. Das wäre wiederum gar nicht zulässig. Egal wie kurz man so stehen bleibt.

Ob die Stadt also plant, zusätzliche Kurzparkmöglichkeiten zu schaffen? "Das Problem existiert nicht. Niemand hat sich beschwert", unterstreicht Hentschel. Außerdem wünsche sie sich, dass Eltern sich direkt an die Stadtverwaltung wenden, wenn denn solche Probleme aufkommen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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