Die Stadt geht davon aus, dass die Kirchplatzschule tatsächlich bis Ende Januar umgebaut ist und die Kita im Februar einziehen kann.
In der jüngsten Gemeinderatssitzung wollte Maximilian Neudeck (Freie/Neue Liste) beim letzten Tagesordnungspunkt „Bekanntgaben, Anfragen, Anregungen“ wissen, wie denn der Stand beim Umbau der Kita Kirchplatzschule ist. Im Gebäude wären noch nicht mal die Bodenbeläge verlegt, die Fußleisten fehlten und die Decken wären noch offen, berichtete er. Er habe „erhebliche Zweifel“, dass der aktuelle Zeitplan klappe.
Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr erklärte, man plane die Eröffnung Ende Januar, und gab das Wort weiter an Abteilungsleiter Hochbau Etíenne Seif.
„Wir gehen davon aus, dass wir es schaffen, die Kita-Möbel kommen schön nächste Woche,“ fand dieser beruhigende Worte.
Seit wann umgebaut wird
Seit August 2024 wird die Kirchplatzschule zu einer Kindertagesstätte umgebaut. Bereits kurz nach Beginn der Bauarbeiten kam es zu ersten Verzögerungen. Freigelegte alte Fundamentreste sowie daraus resultierende schwierige Baugrundverhältnisse, umfangreiche Betonsanierungsmaßnahmen im Untergeschoss sowie der unsachgemäße (und inzwischen behobene) Ausbau denkmalgeschützter Türen durch die Abbruchfirma waren die wichtigsten Gründe dafür.
Auch die nur schrittweise und verzögerte Zuarbeit des zuständigen Statikers hatte den Baufortschritt verzögert.
In letzter Zeit kam dazu, dass auch das Handwerksunternehmen für die Verlegung der Böden habe ausgetauscht werden müssen, teilte Seif mit.
Wann Arbeiten fertig sein sollen
Der ursprünglich geplante Fertigstellungszeitraum war August 2025. Während des Baus verschob sich der Zeitplan zunächst auf Oktober 2025.
Mittlerweile ist der Umzug der Kindertageseinrichtung für Januar 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme zum 2. Februar 2026. Der Einzug muss auch tatsächlich im Februar erfolgen, weil es sonst Probleme mit den Zuschüssen gibt. Seif versicherte, er „sei positiv“, den Termin 21. Januar halten zu können.
Neben den Zeitverzögerungen waren auch regelmäßig die steigenden Baukosten ein Thema in den Gremien. Zuletzt war man bei Gesamtkosten von 5,2 Millionen Euro gelandet.