Sie freuen sich über das 10-jährige Bestehen der Einrichtung: Der Jubiläumschor der Kindertagesstätte „Haus der kleinen Stühle“ mit Leiterin Sandra Trefzer (2.v.r), Oberbürgermeisterin Diana Stöcker (2.v.l.), Architektin Inga Oechsle (l.) und Annika Stephan von der Baugenossenschaft Haltingen-Weil. Foto: Stadt Weil am Rhein/Bähr

Die städtische Kindertagesstätte „Haus der kleinen Stühle“ in Weil am Rhein feiert zehnten Geburtstag.

Kita ist mehr als toben und tanzen, Kita ist mehr als Bastelpapier… Kita sind wir!“ – sangen die Kinder des Jubiläumschors anlässlich der Feierstunde zum zehnten Geburtstag der Kindertagesstätte „Haus der kleinen Stühle“.

 

Seit Februar 2016 gibt es die Einrichtung nun schon. In den hellen, immer noch wie neuen Räumen kamen laut eines Berichts der Stadtverwaltung vor kurzem Kinder, Elternvertreter sowie viele langjährige Begleiter aus Verwaltung und Baugenossenschaft zusammen, um gemeinsam auf eine bewegende und schöne Zeit zurückzublicken.

„Hier haben viele kleine Füße große Spuren hinterlassen. Aus neugierigen Kindern sind selbstbewusste junge Menschen geworden“, betonte Kita-Leiterin Sandra Trefzer.

Sie erinnerte sich an die intensive Planungsphase zurück, in der sie gemeinsam mit Baugenossenschaft, Architekturbüro und Verwaltung Schritt für Schritt die neue Kita entwickelte.

Kita ist komplett in einen Wohnblock integriert

„Ich habe mich verstanden gefühlt“, lobte sie im Beisein von Oberbürgermeisterin Diana Stöcker und ihrem Vorgänger Wolfgang Dietz.

Eine Besonderheit der Einrichtung: Die Kita ist komplett in einen Wohnblock integriert – ein Konzept, das damals neu war und immer wieder Interessierte aus der ganzen Region und weit darüber hinaus anlockte.

Ein Ort, wo man sich geborgen fühlt

Für Trefzer ist das Haus der Kleinen Stühle ein Ort, an dem man sich geborgen fühlt. Sie dankte allen Erzieherinnen, Unterstützern aus Verwaltung, Elternschaft und Förderverein: „Euer Einsatz ist von unschätzbarem Wert.“

Auch Elternbeiratsvorsitzende Annika Tonch hob hervor, wie sehr Eltern die Einrichtung schätzen. „Hier beginnt die Welt im Kleinen. Erste Freundschaften entstehen, erste Kunstwerke werden geschaffen, erste Abenteuer erlebt.“ Sie würdigte das Herzblut, die Organisation und die Nervenstärke der Kita-Leitung.

Trägerwechsel und Umzug in die „Hohe Straße“

Hauptamtsleiterin Annette Huber blickte weiter zurück. Denn noch vor dem Bau der Kita hatte es einen Trägerwechsel gegeben – aus dem Kindergarten „Arche“ der evangelischen Johannesgemeinde wurde eine städtische Einrichtung, die dann auch von der Goethestraße ins Baugebiet „Hohe Straße“ wechselte.

„Vielen Dank für das Vertrauen damals“, sagte sie. Der Bau und der spätere Einzug seien jedenfalls eine spannende Zeit gewesen. „Die Kita hat eine tolle Entwicklung genommen.“

Ausstellung zum Jubiläum

Extra zum Jubiläum hatten die Erzieherinnen eine Ausstellung vorbereitet, die viele große und kleine Momente aus zehn Jahren Kita-Alltag wieder aufleben ließ. Neben selbst gebastelten Stühlen erzählten Fotos und Erinnerungsstücke vom kreativen, lebendigen und harmonischen Miteinander. Ein liebevoll gestaltetes Buffet mit selbst gemachten Köstlichkeiten rundete die kleine Zeitreise ab.