Was lange währt, wird endlich gut: Das neu gestaltete Außengelände der Kindertagesstätte „Kleine WELTentdecker Winzeln“ sorgt für Freude bei den Kindern.
Montagvormittag im Winzelner Kindergarten „Kleine WELTentdecker“: Kindergartenleiterin Carmen Dieterle und Bürgermeister Rainer Betschner zeigen sich beim Pressetermin begeistert von der neuen großzügig und abwechslungsreich gestalteten Außenanlage des Kindergartens in Winzeln. Zwar habe es Verzögerungen gegeben. Doch: „Wir sind froh, dass alles fertig ist“, sagt Dieterle.
Ursprünglich war geplant, dass die Anlage Ende Juli fertig wird. Doch es sei Mitte Oktober geworden. Die Abnahme der Spielgeräte hat bereits stattgefunden. Nun dürfen die Kinder das Gelände erkunden. „Es ist ein Garten nach unseren Vorstellungen geworden“, freut sich die Kindergartenleiterin.
Die Architekten hätten sich sehr kooperativ gezeigt. Einige Anregungen wurden mit aufgenommen. Auch Bürgermeister Betschner, der sich an diesem „herrlichen Novembertag“ Zeit genommen hat, zeigt sich sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis. Schließlich war das Projekt und dessen Finanzierung auch lange Zeit Thema im Gemeinderat.
Platz für Jüngere und Ältere
Am meisten freuen sich aber die Kinder, die bei strahlendem Sonnenschein die zahlreichen Spielgeräte in Beschlag nehmen dürfen. Da wird fröhlich geschaukelt, gerutscht, geturnt und mit Sand gespielt. Die Kinder können sich nach ihren Fähigkeiten und je nach Alter ausprobieren und ihre Grenzen austesten.
Ziel war es, dass sowohl für die jüngeren Kinder als auch für die älteren etwas dabei ist, erklärte Carmen Dieterle und fügt hinzu: „Die Kinder nehmen es ganz toll an.“ Kein Wunder - hat das Gelände rund um das frisch sanierte und erweiterte Gebäude in der Rathausstraße doch allerhand zu bieten.
Neben Möglichkeiten zum Schaukeln, Klettern, Rutschen und Sandeln gibt es auch eine Rollenspielhütte und einen Wasserspielbereich. Hinter dem Gebäude finden die Kinder, die in vier Kindergarten-Gruppen und zwei Krippen-Gruppen eingeteilt sind, Platz zum Fußballspielen, einen kleinen Zirkuswagen und eine Vogelnestschaukel. Das Gelände eigne sich dank der Hartplatzflächen auch für schlechtes Wetter. Außerdem wurde auf die Sicherheit und den Sonnenschutz geachtet. So können im Sommer zwei große Sonnensegel aufgespannt werden.
Aus finanzieller Sicht sei man in der Kostenplanung geblieben, so Bürgermeister Betschner. Während der Plan 460 000 Euro vorsah, belief sich die Vergabesumme auf etwa 400 000 Euro plus 20 000 Euro an zusätzlichen Kosten. Nach Abzug der Städtebauförderung (120 000 Euro) und des Ausgleichstocks (100 000 Euro) bleiben noch etwa 100 000 Euro an Eigenkosten für die Gemeinde.