Seit Dienstag läuft die Instandsetzung der Straße hinter der Kirche St. Silverster. Foto: Wolf-Ulrich Schnurr

Die Sanierung der Erlaheimer Kirchstraße mit einem Fehlstart begonnen: Bei Sondierungen im Untergrund wurde anscheinend eine Stromleitung gekappt.

Die überfällige Instandsetzung der kurzen Kirchstraße wird das teuerste Projekt im kommenden Jahr in Erlaheim: 86 000 Euro kostet alleine die Ingenieursplanung, insgesamt stehen 650 000 Euro im Haushalt bereit.

 

Diese Woche war der Start der Arbeiten. Und gleich zu Beginn gab es ein erstes Problem: Bei Sondierungen im Untergrund wurde anscheinend die Hauptkabeltrasse nach Binsdorf gekappt. Deswegen gab es einen kurzen Stromausfall.

Zumindest die Mitglieder des Ortschaftsrats nahmen das mit Humor – befassten sich aber gleich wieder ganz nüchtern mit dem Bauvorhaben: In der jüngsten Sitzung ging es um die künftige Gestaltung der Gehwege in der Kirchstraße.

Gehwege sollen gepflastert werden

Das städtische Bauamt wollte wissen, ob diese gepflastert werden sollen, wie in den Erlaheimer Neubaugebieten? Die Ortschaftsräte wogen Vor- und Nachteile ab und sahen Pflastersteine als bessere Alternative gegenüber einem Asphaltbelag: Wenn der Gehweg wieder aufgemacht werden müsste, um beispielsweise an darin verlegte Kabel heranzukommen, lasse sich Pflaster unkomplizierter wieder schließen. Bei Asphalt blieben immer „Nähte“ und „Flicken“ unterschiedlichen Materials zurück.