Die Kirchengemeinde Wildberg organisiert für Mai eine Reise nach Israel. Auf dieser stehen die biblischen Orte Jerusalem, Nazareth und der See Genezareth im Programm.
Nazareth, wo Jesus Christus laut Bibel aufwuchs, der See Genezareth, wo er dem Sturm Einhalt gebot und schließlich Jerusalem, die geschichtsträchtige Stadt – all diese Orte sollen die Teilnehmer der geplanten Israelreise der evangelischen Kirchengemeinde Wildberg selbst sehen können. Die neuntägige Rundreise vom 25. Mai bis zum 2. Juni führt durch den Norden Israels, zum Mittelmeer, zum Toten Meer und in die Region Galiläa.
Besucht werden biblische Stätten. „Als Christ ist es toll, wenn man dann weiß, wie es dort aussieht“, sagt Winnie Schanz, die für die Gemeinde und als Reisebüro-Mitarbeiterin die Reise organisiert.
„Aus aller Herren Länder kommen Menschen dorthin“
Außerdem schwärmt sie von der Vielfalt der Menschen. „Aus aller Herren Länder kommen Menschen dorthin“, erzählt sie. Auch persönliche Begegnungen soll die Reise bieten.
So steht ein Besuch bei einem Beduinen-Ehepaar auf dem Programm: Der Mann ist Araber, die Frau ist Dänin. Wenn es die Sicherheitslage zulässt, soll auch Bethlehem laut Plan besucht werden. Bethlehem liegt in Palästina. Dort ist ein gemeinsames Essen mit palästinensischen Christen geplant.
Aber ist es überhaupt sicher, in diese Gegend zu fahren? Das Auswärtige Amt rät von Reisen ab, eine Warnung besteht allerdings nur noch für den Gaza-Streifen und das Westjordanland.
„Israel ist wahnsinnig gefragt“, erklärt Schanz. „Viele Gruppen wollen nach Israel, aber viele haben auch Angst.“ Das könne sie verstehen, aber auch beruhigen. Jerusalem etwa sei durch das Raketenabwehrsystem sehr gut geschützt. Und die Reise werde bei einer bedenklichen Sicherheitslage auch abgesagt. Da alles über ein Reisebüro läuft, fielen dann für die verhinderten Urlauber keine Kosten an, versichert sie.
Werden alle 42 Plätze belegt, kostet die Reise 2690 Euro. Bei weniger Teilnehmern werden die Kosten unter weniger Leuten aufgeteilt – dann kommen 200 bis 600 Euro mehr dazu. Im Preis sind der Flug, Busfahrten, Übernachtung in Doppelzimmern, die Reiseleitungen und Halbpension (Frühstück und Abendessen), Reiseunterlagen und Eintrittspreise.
Damit die Reise zustande kommt, sollten 20 Teilnehmer mindestens dabei sein, meint Winnie Schanz. Außerdem benötigen die Reisenden einen Reisepass und eine Auslandskrankenversicherung.
Die Gemeinde veranstaltet einen Infoabend am Dienstag, 20. Januar, ab 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wildberg. Bei diesem wird die Reise ausführlich vorgestellt und offene Fragen werden beantwortet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.