Es lockte zahlreiche Besucher in die Kirche. Stimmungsvolle Beiträge von Orgel, Flötenensemble, Posaunenchor und Lobpreisteam sorgten für Besinnung.
Das Adventskonzert der evangelischen Kirchengemeinde Hornberg war ein Erfolg, wie diese in einer Pressemitteilung berichtet. Die Tradition der Adventsmusik am zweiten Adventssonntag in der evangelischen Kirche Hornberg brachte viele Menschen dazu, bei nasskaltem Wetter doch nochmal das Haus zu verlassen. Stimmungsvolle, auch besinnliche Musik ließ die Hektik der Adventszeit vergessen und zur inneren Ruhe finden. Posaunenchor, Blockflötenensemble, Organist, ein Lobpreisteam sowie Orgel und Trompete begeisterten die Zuhörer.
Mit einer festlichen Choralvariation von „Wie soll ich Dich empfangen?“ von Hans Martin Corrinth stimmte Martin Jäger an der Orgel die Besucher auf die Adventsmusik ein. Der junge Organist hat sich seit einigen Jahren stetig weiter entwickelt und es ist ein Genuss ihm zuzuhören, so die Mitteilung. Eindrucksvoll unterstrich er das mit der „Toccata pour Grand Orgue“ von Gaston Bélier. Mit diesem Stück machte er denen eine Freude, die Orgelmusik besonders lieben.
Pfarrer Thomas Krenz nahm das zuvor auch von der Gemeinde gesungene „Wie soll ich Dich empfangen?“ in seinem geistlichen Wort auf. Er endete mit dem hoffnungsvollen „Bist du bei mir“, da das auch der Titel des danach folgenden Beitrags war. Gaby Kaspar, Trompeterin im Posaunenchor, hatte die ansprechende Arie „Bist du bei mir“ von Bach dargeboten. Einfühlsam wurde sie von Anna Henne an der Orgel begleitet.
Das Flötenensemble, bestehend aus Christina Bühler, Celine Fricke, Anna Henne und Dagmar Reister, hatte sich als ersten Beitrag für Barockmusik entschieden. Drei Sätze aus dem Concerto von Johann Christian Schickardt wurden schwungvoll und mitreißend interpretiert.
Eine meditative Fuge von Bach sowie der zweite Satz aus der „Kleinen Nachtmusik“ wurde vom Flötenensemble ebenfalls dargeboten. Dieses Blockflötenensemble ließ die Zuhörer mit dem Eindruck zurück, dass die Blockflöte ein vollwertiges Konzertinstrument ist. Der Posaunenchor unter der Leitung von Eric Küffer spielte ebenfalls eine festliche Barockkomposition, nämlich „La Réjouissance“ aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel.
Sehr gut war die Integration der Jungmusiker in den Chor gelungen. Im weiteren Verlauf erklangen noch „The Beginning“ von Michael Schütz, „Trog mi, Wind“ von Christian Dreo und das Segensgebet „The peace of god“ von John Rutter. Alle drei Stücke passen sehr gut in die Adventszeit und wurden auch sehr schön mit viel Dynamik abwechslungsreich musiziert. Das Lobpreisteam mit Celine Fricke, Sabrina und Vanessa Laufer, Andy Reger, Max Schaffner sowie Doreen und Wilfried Schondelmaier fand sich extra für diese Konzert zusammen. „Freue dich Welt“, eine moderne Bearbeitung nach Händel, „Licht dieser Welt“ von Tim Hughes (Deutsch: Andreas Waldmann) zusammen mit den Besuchern und „Gloria (Dieses Lob)“ von Sam Samba zeigten eindrucksvoll, dass zeitgemäße Lieder dazugehören.
Traditionelles Ende
Traditionell endete die Adventsmusik mit dem Choral „Macht hoch die Tür“. Der Posaunenchor spielte eine Intrade von Christoph Seitz, die alle Anwesenden aus voller Kehle mitsangen.