Der Pfarreirat tagte im Steinacher Pfarrheim. Foto: Benz

Neben der positiven Bilanz des Auftakts beschäftigten den Pfarreirat in seiner Sitzung konkrete Verwaltungsfragen. Außerdem wird derzeit ein „Markt der Möglichkeiten“ im Juni geplant.

Sich kennenlernen, einfinden, Abläufe finden – das steht bei der Kirchengemeinde Kinzigtal nach wie vor im Mittelpunkt, wie in der Pfarreiratssitzung im Pfarrheim deutlich wurde. Die Großkirche, die sich aus 22 Pfarreien aus ehemals sechs Seelsorgeeinheiten zusammensetzt, ist mit dem Investitur-Gottesdienst in der Zeller Pfarrkirche am 25. Januar offiziell gestartet.

 

Die Rückmeldungen auf diesen Tag fielen in der Sitzung äußerst positiv aus – ebenso wie auf die Novene, ein neuntägiges Gebet, das den Gläubigen in den Wochen vor dem Start an die Hand gegeben wurde. „Es ist sehr gelungen in Wort und Bild“, lobte etwa Monika Tschersich aus Hausach, und Angelika Spitzmüller aus Hofstetten regte an, dass die Hefte auch im Nachgang noch in allen Pfarreien ausgelegt werden sollten.

„Markt der Möglichkeiten“ soll alle ansprechen

Tschersich berichtete von den Planungen für den „Markt der Möglichkeiten – Tag der Begegnung“, der für den 20. Juni bei der Erzpoche in Hausach vorgesehen ist. Los gehen soll es um 14 Uhr. Gegen 19 Uhr soll die Veranstaltung enden – da für 18 Uhr noch ein Gottesdienst geplant ist, werde das auch funktionieren, ist Tschersich überzeugt. Ein großer Teil des Budgets in Höhe von 10 000 Euro werde für Zelte, Stromverteilung, Beschallung, Sitzgarnituren, Kühlwagen und -schränke benötigt. Genutzt werden können die Erzpoche und der Bolzplatz davor.

Die Zelte sollen um den Platz herumgebaut werden, sodass eine Art Arena entsteht. In den Zelten werden sich verschiedene Institutionen und Gruppierungen präsentieren, beispielsweise die Chöre, die Ministranten, die Gemeindeteams und die Caritas. „Das Ziel ist die Vernetzung und die Begegnung. Zum Beispiel gibt es in mehreren Orten Kolpingsfamilien, und die kennen sich teilweise gar nicht“, erklärte Tschersich.

Die Besucher sollen die Möglichkeit haben, ungezwungen durch die Zelte und über das Gelände zu schlendern und sich dabei zu informieren – deshalb auch „Markt der Möglichkeiten“. Vorgesehen sind auch ein Mitmach-Konzert für Eltern und Kinder durch die Kita Don Bosco sowie Auftritte eines Projektchors und von „Salve Ecclesia“. Außerdem kündigte Tschersich noch eine Überraschungs- Challenge an. „Da sind sportliche Hauptamtliche gefragt.“

Es ist ihr wichtig, dass wirklich alle Gruppen innerhalb der Kirchengemeinde angesprochen seien, sich an dem Fest zu beteiligen, und sie bat, dies weiterzugeben. Aktuell seien bereits rund 35 Personen im Vorbereitungskreis engagiert. „Man freut sich jetzt schon drauf“, sprach Pfarrer Michael Lienhard vielen aus der Seele.

Schutzkonzepte sollen zusammengeführt werden

Pfarreiökonom Adrian Wolff berichtete außerdem vom Verwaltungsrat und wies darauf hin, dass man sich über die Besetzung der elf Kindergarten-Kuratorien Gedanken machen sollte, die paritätisch mit Vertretern der Kirchengemeinden und der Kommunen besetzt sein sollten. „Sollten es nur Pfarreiräte sein oder öffnen wir es, sodass es auch Personen aus den Gemeindeteams sein können?“, war eine der Fragen. Auf allgemeine Zustimmung stieß der pragmatische Vorschlag von Ansgar Horsthemke aus Nordrach, einfach die bisherigen Kuratoriums-Mitglieder zu fragen, ob sie das Amt weiterführen wollen. In der Sitzung im Mai wird der Pfarreirat darüber entscheiden, ob es dann auch so weitergeht.

Simone Müller, Referentin für Engagementförderung, informierte darüber, dass die bestehenden Schutzkonzepte der bisherigen Seelsorgeeinheiten zu einem neuen zusammengeführt werden müssen. Die Vorsitzende Jutta Uhl aus Zell berichtete, dass der Pfarreirat alle acht Wochen tagen soll. Sollte das nicht ausreichen, könne auch ein Zusatztermin oder eine Klausur eingeschoben werden.

Die nächsten Termine

Die nächsten Termine für die öffentlichen Sitzungen des Pfarreirats sind: Dienstag, 5. Mai, ab 19.30 Uhr, in Hausach; Donnerstag, 2. Juli, ab 19.30 Uhr, in Zell; Mittwoch, 30. September, ab 19.30 Uhr, in Haslach; Dienstag, 1. Dezember, ab 19 Uhr, in Wolfach.