Die Hasler Kirche muss ohne festen Pfarrer auskommen. Foto: MT-Archiv

Wie geht es in den Evangelischen Kirchengemeinden Dossenbach und Hasel nach dem Ausscheiden von Pfarrer Clemens Ickelheimer weiter?

Auf diese Frage gab es im Abschiedsgottesdienst und beim anschließenden Empfang im Rathaus Antworten von Dekanin Esther Philipps und Pfarrerin Ulrike Krumm.

 

Ab dem 1. Mai ist Clemens Ickelheimer Ruheständler. Die damit unbesetzten Pfarrstellen in Dossenbach und Hasel werden nicht ausgeschrieben und damit nicht wieder besetzt. Dies ist die Ansage von Dekanin Esther Philipps.

Klingt zunächst hart. Ein genaues Hinsehen lohnt. Es zeigt sich beispielhaft der neue Weg in der evangelischen Landeskirche in Baden. Pfarrstellen richten sich zukünftig nicht mehr ortsgebunden, sondern aufgabenbezogen aus.

Durch die Veränderung in Hasel und Dossenbach wird dies sichtbar.

Beide Gemeinden gehören zusammen mit den Kirchengemeinden Hausen-Raitbach, Maulburg und In Schopfheim zum Kooperationsraum Mittleres Wiesental. Die Dienstgemeinschaft, zu der Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone sowie hauptamtliche Kirchenmusiker gehören, teilt sich die Arbeit nach Tätigkeitsfeldern auf. Noch gibt es eigene Pfarramtsverwaltungen in den Gemeinden. Für Dossenbach und Hasel übernimmt diese Pfarrerin Ulrike Krumm.

Der scheidende Pfarrer Clemens Ickelheimer will auch im Ruhestand seinen Konfirmanden treu bleiben und diese im nächsten Konfirmandenunterricht begleiten.

Im Trauerfall kümmert sich das Pfarrehepaar Bärbel und Paul Wassmer.

Im Rückblick auf die gemeinsame Arbeit mit Clemens Ickelheimer gab es durch Ulrike Krumm ein großes Dankeschön.