Freude beim Suppensonntag (von links): Monika Henke vom Kirchortteam St. Bruder Klaus, Jennifer Hermann vom Kindergarten St. Bruder Klaus, Elisabeth Richstein und Doris Borchert vom SkF Villingen, Pfarrer Richard Mwebe, Lucia Neubert, und Wolfgang Kop vom Förderverein Uganda und Tobias Zürcher, Vorsitzender des Organisations-Teams St. Bruder Klaus. Foto: Tobias Zürcher

Die Villinger Kirchengemeinde Bruder Klaus spendet den Erlös des Suppensonntags für Kinder, Familien und eine Schule in Uganda.

Beim Gemeindefest der katholischen Kirchengemeinde St. Bruder Klaus Villingen wurde erneut deutlich: Zusammenhalt wirkt.

 

Drei Projekte erhielten jeweils 333 Euro – symbolisch beim Suppensonntag übergeben von Tobias Zürcher, Vorsitzender des Organisations-Teams, und Monika Henke, stellvertretend für das Kirchortteam.

Zürcher dankte Helfern und Besuchern: „Ein Fest wie dieses gelingt nur durch Engagement, Teamgeist und Hilfsbereitschaft vieler Hände“, heißt es in einer Mitteilung.

Der Kindergarten St. Bruder Klaus nutzt die Spende für neue Bodenmatten im Bewegungsraum, der vor einem Jahr eröffnet wurde. Da können die Kinder klettern, springen und toben – sicher und mit Freude. Jede Matte fördert ihre motorische Entwicklung und macht den Raum zu einem Ort voller Spaß.

Rechtliche Beratung in schwierigen Lebenslagen

Der Sozialverein katholischer Frauen (SkF) Villingen setzt die Spende für rechtliche Beratung in schwierigen Lebenslagen ein. Außerdem profitieren Alleinerziehende vom Treffpunkt des Vereins: gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten schenken Begegnung, Entlastung und gegenseitige Unterstützung – echte Lichtblicke im Alltag.

International fließt die Hilfe in den Förderverein Bulunda School Uganda. In Bulunda, rund 60 Kilometer von Kampala entfernt, entsteht eine Sekundarschule. Dazu kommen eine Berufsschule, ein Wohnhaus für Lehrer und langfristig ein Gästehaus. So eröffnen sich Kindern und Jugendlichen echte Zukunftsperspektiven.

Tanzgruppe um Rita Giebl hat Suppensonntag vorbereitet

Den Suppensonntag hatte die Tanzgruppe um Rita Giebl vorbereitet, der Förderverein Uganda steuerte ein Kuchenbüfett bei. Der Erlös fließt ebenfalls komplett in das Schulprojekt. „Ein Fest, das lokal Freude schenkt und global Hoffnung stiftet“, teilen die Organisatoren mit. Die Kirchengemeinde St. Bruder Klaus zeigt eindrucksvoll: Solidarität kann man spüren, erleben und weitergeben – vor Ort und über Kontinente hinweg.