Die Pastorin widmet sich bald ihrer neuen Aufgabe als Schulseelsorgerin in Königsfeld. Warum sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge geht, erzählte sie im Abschiedsgottesdienst.
Nach acht Jahren engagierter Seelsorge und Begeisterung in ihrem Wirken verlässt Pastorin Elisabeth Kodweiß den Bezirk Baar und Junge Donau der evangelisch-methodistischen Johanneskirche.
Nur wenige Kilometer entfernt von ihrer bisherigen Arbeitsstätte tritt sie in den Königsfelder Zinzendorfschulen ab September ihre neue Aufgabe als Schulseelsorgerin an. Kodweiß hob am Begegnungstag anlässlich ihres Abschieds die vielen tiefgehenden und wertvollen Gespräche, die Entwicklungen und das Miteinander mit den Gläubigen und in den Arbeitsgruppen hervor.
Sie erinnerte an den Zusammenhalt, der sich während den Legotagen unter allen Beteiligten, insbesondere den Kindern, verstärkt habe.
Gegenseitige Dankbarkeit
Im Jahr 2021 war ihr Mitwirken in struktureller und organisatorischer Hinsicht beim Zusammenschluss der beiden Bezirke Baar und Junge Donau gefordert. Stets habe das Miteinander, das Vertrauen ineinander und der Glaube im Fokus gestanden. Kodweiß verabschiedete deshalb mit einem weinenden Auge von ihrer Gemeinde, aber auch mit viel Vorfreude auf ihre neue Wirkungsstätte. Sie zeigte sich dankbar über die in den vergangenen acht Jahren gesammelten Erfahrungen und dankte allen Kolleginnen und Kollegen mit denen sie in dieser Zeit zusammenarbeiten durfte. Die Pastorin führte den Erfolg des gemeinsamen Wirkens mit der Gemeinde auf die Chance zurück, „im Angesicht Gottes und des Glaubens neue Wege gesucht und gefunden zu haben.“
Neue Motivation
Von zahleichen Wegbegleitern erhielt Kodweiß reichlich Dankesworte für ihr Wirken. Unter ihnen waren unter anderem Bürgermeister Ralf Pahlow und die Laiendelegierte Beate Döring. Eckhard Britsch dankte für die konstruktive Zusammenarbeit in Zusammenhang mit dem Sozialverein. Kodweiß’ Dankbarkeit für alle von Herzen kommenden Abschiedswort motiviert sie, ihre neue Wirkungsstätte mit rund 100 Schülerinnen und Schülern mit demselben Elan anzutreten.