Die Ökumenische Nacht der offenen Kirchen in Donaueschingen bot einmal mehr die Chance zum Miteinander. Das Datum wird hierfür ganz bewusst gewählt.
Die christlichen Kirchen in der Stadt – die Freie evangelische Gemeinde, die Internationale Evangelische Gemeinde, die Katholische Seelsorgeeinheit und die Evangelische Christuskirchengemeinde – luden am 31. Oktober wieder zu Gottesdiensten in ihren jeweiligen Kirchenräumen ein.
Das Datum, der evangelische Reformationstag, 31. Oktober, und Allerheiligen, das katholische Hochfest am 1. November, sozusagen über Nacht mit einem Vier-Stationenweg mit Andachten in den jeweiligen Gottesdiensträumen zu nutzen, bietet sich zu einem ökumenischen Angebot geradezu an.
Es ist ein Angebot, bei dem man die Traditionen der verschiedenen Gemeinden erleben und kennenlernen konnte und die Fußwege zu den nächsten Stationen Gelegenheit zu Begegnung und Austausch boten.
50 Frauen und Männer fanden sich bereits bei der Andacht zum Auftakt der diesjährigen Ökumenischen Nacht im Kirchenraum der Freien Evangelischen Gemeinde an der Stettiner Straße ein.
Eine „Entdeckungsreise“
Hier luden Elke Herrenknecht-Blank und Isolde Martin zur „Entdeckungsreise durch unsere christlichen Kirchen“ ein. Zudem fand gleichzeitig die Kids Night mit Spielen und leckerem Naschwerk am Lagerfeuer statt.
An der nächsten Station sprach Pfarrerin Grace Baggarley vom Mut und Trost durch den christlichen Glauben und der Liebe Gottes, die durch den Heiligen Geist zu den Menschen komme.
Mit klassischer Kirchenmusik mit Kantorin Patricia Ott an der Orgel und der Schola wurden die Kirchenwanderer in der katholischen Kirche St. Johann an der nächsten Station empfangen.
Blick nach Nahost
Hier sprachen Gemeindeassistentin Jenifer Melzl, Cornelia Jumpertz-Schwab und Pfarreirat Bernhard Holtkamp die schwierige Situation in Israel und den Gaza-Krieg an.
An der letzten Station in der violett illuminierten Christuskirche machten der Kirchenälteste Lothar Piepmeier und Pfarrerin Dagmar Kreider Mut, umzukehren und sich Gott anzuvertrauen, der neue Wege zeige.