Marga Konn und Brigitte Veit leiten das Gremium. Es hat in der neuen Großpfarrei viele Aufgaben. Es ist Aufbruchstimmung spürbar.
Die Aufbruchstimmung, die sich im Pfarreirat der neuen katholischen Großpfarrei Heilige Dreifaltigkeit Donaueschingen während seiner konstituierenden Sitzung am Mittwoch, 3. Dezember, ausbreitete, war spürbar.
Sie spiegelte sich in den im Vorfeld gut vorbereiteten und zügig durchgeführten Wahlen der Vorstandsämter und allen weiteren funktionalen Ämtern. Der Start der neuen Pfarrei, die sich aus den sieben ehemaligen Seelsorgeeinheiten Donaueschingen, Auf der Baar, Bad Dürrheim, Blumberg, Kirchtal-Donau, Immendingen/Möhringen, Emmingen und Liptingen zusammensetzt, fällt mit dem Neujahrsbeginn 2026 zusammen.
An ihrem neuen Verwaltungssitz in Hüfingen nutzte der leitende Pfarrer Fabian Schneider die Gelegenheit, das neue Verwaltungsteam vorzustellen. Dazu zählen mit seinem Stellvertreter Karlheinz Brandl, Pfarreiökonom Mario Isele, dessen Stellvertreterin Jennifer Schlageter, dem leitenden Referenten Tobias Hilbert, Referentin für Social Media und Kommunikation Tanja Schem sowie Jugendreferentin Anna Seemann sechs weitere Mitarbeitende.
Schneider betonte, dass keine der Seelsorgeeinheiten befürchten müsse, dass sie oder eine Kirchengemeinde untergehen. Zudem sehe er die Chance, dass sich mit einem Blick über den Tellerrand viele spannende Gespräche und herausfordernde Aufgaben ergeben. Pfarreiökonom Isele beschrieb das komplexe Aufgabengebiet des neuen Pfarreirats als eine Bereicherung.
Komplexe Aufgaben
Er skizzierte ein lebendiges Aufgabengebiet, das sich mit allen Themen befasst, die das Leben und das gesellschaftliche Miteinander in Pfarrei und Kirche berühren. Isele motivierte dazu, über alle Themen – pastorale Arbeit vor Ort, Liturgie, Glaubensbildung, Gemeindeaufbau, Umwelt und Prävention – zu diskutieren, Lösungen zu erarbeiten und Entscheidungen zu treffen. Außerdem bezeichnete er es als eine Chance, die Zusammenarbeit kirchlicher Gemeinschaften zu stärken und zu fördern.
Vorsitzende des Pfarreirats ist Marga Konn, die in geheimer Wahl eine Stimme mehr als Gerhard Glunk erhielt. Stellvertretende Vorsitzende ist Brigitte Veit. Die Versammlung wählte Sylvia Fürst und Andrea Rösch zu weiteren Vorstandsmitgliedern. In den im Normalfall im Frühjahr und Herbst in Freiburg tagenden Diözesanrat delegierten die Pfarreiräte Marga Konn und als Stellvertreterin Andrea Rösch.
Positionen werden besetzt
Pfarrer Schneider informierte darüber, dass die Aufgaben des Pfarreivermögensverwaltungsrats, der Nachfolgeinstitution des ehemaligen Stiftungsrates, jenen eines Aufsichtsrats entsprechen. Dem Verwaltungsrat gehören kraft Amtes Pfarrer Schneider und die von der Versammlung gewählten Matthias Heer und Gerhard Glunk an. Hinzu kommen die von den einzelnen Seelsorgeeinheiten bestimmten Mitglieder: Gerd Martin (Blumberg), Klaus Fischerkeller (Bad Dürrheim), Severin Graf (Donaueschingen), Martin Numberger (Kirchtal-Donau), Joachim Löffler (Emmingen und Liptingen), Rainer Marx (Auf der Baar) und Steffen Zeiser (Immendingen/Möhringen).
Pfarreirat-Mitglieder
Das neue Gremium
Dem Pfarreirat der neuen Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit in Donaueschingen wirken mit (in Klammern die Zugehörigkeit zur Seelsorgeeinheit): Vorsitzende Marga Konn, Matthias Heer, Bernhard Holtkamp, Tobias Ringwald, Alexander Seckinger (Donaueschingen), Sylvia Fürst, Gerald Schafbuch, Andrea Rösch, Anita Springindschmitten (Auf der Baar), Markus Karrer, Brigitte Veit, Bernhard Sieber (Bad Dürrheim), Ursula Arlt, Bernhard Fetscher, Patrick Kaupp (Blumberg), Andrea Elsäßer-Türk, Gerhard Glunk, Hubert Seger (Kirchtal-Donau). Elisabeth Bausch, Christiane Lange, Hubert Deiner (Immendingen/Möhringen), Robert Fazzio, Ulrike Störk (Emmingen und Liptingen).