Sie freuen sich auf das Weihnachtsdorf: die Initiatoren Michael Lindemer, Joachim Giesler, Harald Kellermann, Sandra Jurkovic und Prins Mackadan (von rechts) Foto: Bernhard Konrad

Die Initiatoren wollen den gesellschaftlichen Treffpunkt in Lörrach eng mit dem Gedanken der weihnachtlichen Botschaft verbinden.

Schon von weitem ist der großzügige Lichterbogen in der Haagener Straße zu sehen. Er markiert einen der Eingänge zum Weihnachtsdorf bei der katholischen Stadtkirche. Sie bildet das Zentrum des Ganzen – und tatsächlich wird bald nach dem Betreten des Areals der gedankliche Ansatz des Dorfs offenkundig: Auf dem kleinen Kirchplatz plaudern die Gäste in Grüppchen bei Glühwein und Leckereien, dezente weihnachtliche Musik im Hintergrund.

 

Unterdessen sind die Türen der Kirche weit geöffnet – aus der Stille des Gotteshauses fällt ein wenig Licht ins Dunkel. Bei diesem Weihnachtsdorf wird Verpflegung für Körper und Seele angeboten – wer will, kann beides in Anspruch nehmen.

Im Gemeindehaus wird Selbstgebasteltes geboten

Im rückwärtigen Bereich hinter der Kirche geht es ruhiger zu, hier laden ein paar Tische und Bänke zum Verweilen ein. Um so mehr ist im Pfarrgarten los. Dort wurde eine (Kunststoff)-Schlittschuhbahn aufgebaut: Die Ersten probieren sich bereits auf Kufen aus. Derweil werden im Innern des Gemeindehauses Stände aufgestellt: Susanne Ries bietet Selbstgebasteltes an, die Hälfte des Erlöses spende sie an „Chinderlache“, sagt sie. Nebenan, am Stand von Unicef, hat Hans-Peter Wirth seine kleinen Holzskulpturen aufgebaut, individuell gestaltete Miniaturen – er spende die Hälfte seines Erlöses an Unicef, sagte Wirth im Gespräch mit unserer Zeitung.

Ins Gespräch kommen: Gäste auf dem Kirchplatz Foto: Bernhard Konrad

Die Anbieter im Gemeindehaus wechseln, erklären die Initiatoren vom Team der Bonifatius-Gemeinde: Mesner und federführender Organisator Harald Kellermann, Michael Lindemer, Pfarrer Joachim Giesler, Sandra Jurkovic und Prins Mackadan. Die Stände seien nicht den professionellen Gewerbetreibenden vorbehalten, sondern kleinen Anbietern, die eine überschaubare Menge selbst gefertigter Waren verkaufen. Über Michael Lindemer – Obergildenmeister der Narrengilde – ist diese eingebunden. Sie organisiert die Glühweinstände und die Schlittschuhbahn.

Zur Ruhe kommen: Die Kirche war offen für alle Besucher. Foto: Bernhard Konrad

Neben Gottesdiensten und Andachten im Advent gibt es vorabendliche (Kultur)-Veranstaltungen in der Kirche. Eröffnet wurde das Dorf laut Programm durch eine Andacht mit Michael Kiffe zur Unendlichen Geschichte.

Bis 21. Dezember gibt es viele weitere Programmpunkte. Öffnungszeiten: 11.30 bis 22 Uhr