Die Kirche in Sulzbach wurde vor 75 Jahre nach dreijähriger Bauzeit am 9. Oktober 1949 geweiht zu Ehren „Maria – Königin des Friedens“. Foto:  

Die Kirche in Sulzbach besteht seit 75 Jahren. Das wird am Sonntag, 13. Oktober, mit einem Festgottesdienst ab 9.30 Uhr gefeiert.

Bereits um die vorige Jahrhundertwende wurde bei den Bewohnern des Sulzbachtals der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus gehegt. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erfüllte er sich dann.

 

Angeregt durch den damaligen Pfarrer, Dekan Albert Gold, wurde die Kirche von Handwerksmeistern und freiwilligen Helfern in dreijähriger Arbeit errichtet. Am 9. Oktober 1949 nahm Bischof Carl Joseph Leiprecht die Weihe vor: zu Ehren „Maria – Königin des Friedens“.

Erwin Umlauf als Chorleiter

Eng verbunden mit der Kirche ist die Geschichte des Sulzbacher Kirchenchores. Bereits kurz nach ihrem Weihetag wurde unter Chorleiter Oberlehrer Erwin Umlauf und dem Vorsitzenden Wilhelm Haas die erste Probe durchgeführt.

In den folgenden Jahren machte es sich der Chor zur Aufgabe, die Gottesdienste in der Sulzbacher Kirche musikalisch zu gestalten. Daneben kam das gesellige Miteinander ebenfalls nicht zu kurz.

Kirchenchor singt

Am Sonntag, 13. Oktober, findet ab 9.30 Uhr nun ein Festgottesdienst zum 75-jährigen Weihejubiläum der Sulzbacher Kirche statt. Der Sulzbacher Kirchenchor unter der Leitung von Wolfgang Borho führt die Kantate zu Ehren Maria Friedenskönigin von Michael Iseler auf, begleitet vom Klarinettenquartett Clarisonos und Dorothea Eberhardt an der Orgel. Zelebrant ist Dekan Rüdiger Kocholl.

Im Anschluss an den Gottesdienst richtet der Kirchengemeinderat im Sulzbacher Probelokal einen Stehempfang aus, zu dem alle eingeladen sind.